Erstaunlich …
… dass eine junge Frau schon als kleines Mädchen es schafft, den Spagat zwischen überkommenen archaischen Strukturen des Herkunftslandes und der dort vorherrschenden Religion und den Bedingungen in ihrer neuen Heimat schafft und sich erfolgreich integriert. Dass "Unverbesserliche", einen relativ liberalen Zuwanderer dazu zwingen, am Mord an seiner eigenen Tochter mitzuwirken, ist schon richtig derbe. Der absolute Wahnsinn aber ist, dass die deutschen Gerichte die wahre Situation nicht erkennen und den geistigen Vater und Mittäter (allein hätte der Vater seine Tochter nie überwältigen können, es auch nicht über sich gebracht) straffrei davon kommt und sogar noch finanzielle Haftentschädigung erhält. Gibt es denn keine Mittäterschaft oder darf man bei einem Mord breit grinsend zusehen? Wie lange wird die Mehrheitsgesellschaft sich das noch gefallen lassen?
Das Buch selbst ist sachlich und berichtet, außer über den Mord, dass es sehr gut möglich ist, sich in Deutschland zu integrieren, wenn man es WILL: