Ernst Bloch: The Utopian Function of Art and Literature, Kartoniert / Broschiert
The Utopian Function of Art and Literature
- Selected Essays
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- MIT Press, 03/1989
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert
- Sprache:
- Englisch
- ISBN-13:
- 9780262521390
- Artikelnummer:
- 12144710
- Umfang:
- 360 Seiten
- Gewicht:
- 508 g
- Maße:
- 226 x 150 mm
- Stärke:
- 19 mm
- Erscheinungstermin:
- 6.3.1989
- Hinweis
-
Achtung: Artikel ist nicht in deutscher Sprache!
Klappentext
Essays in aesthetics by the philosopher Ernst Bloch that belong to the tradition of cultural criticism represented by Georg Lukács, Theodor Adorno, and Walter Benjamin.
The aesthetic essays of the philosopher Ernst Bloch (1885--1977) belong to the rich tradition of cultural criticism represented by Georg Lukács, Theodor Adorno, and Walter Benjamin. Bloch was a significant creative source for these thinkers, and his impact is nowhere more evident than in writings on art. Bloch was fascinated with art as a reflection of both social realities and human dreams. Whether he is discussing architecture or detective novels, the theme that drives his work is always the same---the striving for "something better," for a "homeland" that is more socially aware, more humane, more just.
The book opens with an illuminating discussion between Bloch and Adorno on the meaning of utopia; then follow twelve essays written between 1930 and 1973 on topics such as aesthetic theory, genres such as music, painting, theater, film, opera, poetry, and the novel, and perhaps most important, popular culture in the form of fairy tales, detective stories, and dime novels.
The MIT Press has previously published Ernst Bloch's Natural Law and Human Dignity and his magnum opus, The Principle of Hope . The Utopian Function of Art and Literature is included in the series Studies in Contemporary German Social Thought, edited by Thomas McCarthy.
Biografie
Ernst Bloch, geboren am 8.07.1885 in Ludwigshafen, studierte neben Philosophie auch Germanistik, Musik und Physik. Zunächst arbeitete er als Privatlehrer und Publizist. 1915 protestierte er gegen die deutsche Politik im Ersten Weltkrieg. Von 1917 bis 1919 ging er aus pazifistischer Überzeugung ins Exil in die Schweiz. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er Mitglied der KPD. Er arbeitete als Publizist und sprach sich gegen die NSDAP aus. Nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler, 1933, wurde Bloch ausgebürgert. Er emigrierte in die Schweiz, 1938 in die USA, wo er an seinem dreibändigen Hauptwerk 'Das Prinzip Hoffnung' arbeitete. Der Philosoph formulierte hier seine Hoffnung auf eine Welt, in der die Entfremdung des Menschen von Gesellschaft und Natur überwunden sein wird. 1948 nahm Ernst Bloch die Professur für Philosophie an der Universität Leipzig an, lehnte ein Jahr später den Ruf der Universität Frankfurt am Main ab. Von 1953 bis 1956 war er Herausgeber der 'Deutschen Zeitschrift für Philosophie'. Bloch äußerte sich hier kritisch über die SED. 1957 wurde er wegen seiner offenen Kritik an der doktrinären Erstarrung des Marxismus in der DDR und der Niederschlagung des Ungarnaufstands zwangsemeritiert. Während einer Vortragsreise in der BRD wurde Bloch 1961 mit seiner Frau vom Mauerbau überrascht. Das Ehepaar entschied sich, nicht in die DDR zurückzukehren. Er nahm die Professur für Philosophie an der Universität Tübingen an. Ab 1966 protestierte Bloch öffentlich gegen die amerikanische Intervention in Vietnam und wurde zu einer Leitfigur der Studentenbewegung. 1967 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Am 4. August 1977 starb Ernst Bloch in Tübingen.