Karl Ph. Moritz: Anton Reiser, 2 Tle., Fester Einband
Anton Reiser, 2 Tle.
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- Herausgeber:
- Christof Wingertszahn, Anneliese Klingenberg, Albert Meier, Conrad Wiedemann
- Verlag:
- Niemeyer, Tübingen, 01/2006
- Einband:
- Fester Einband, HC runder Rücken kaschiert
- ISBN-13:
- 9783484157019
- Umfang:
- 1122 Seiten
- Copyright-Jahr:
- 2007
- Gewicht:
- 1424 g
- Maße:
- 205 x 140 mm
- Stärke:
- 65 mm
- Erscheinungstermin:
- 1.1.2006
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Beschreibung
Der psychologische Roman Anton Reiser (1785 1790) ist das bis heute bekannteste Hauptwerk von Karl Philipp Moritz und ein Schlüsseltext der deutschen Aufklärung. Mit diesem Band wird das Werk zum ersten Mal vollständig kritisch ediert. Ein ausführlicher Kommentar analysiert das neuartige, zwischen Autobiographie und Roman angesiedelte Konzept des Werks und untersucht einerseits die zugrundeliegenden literarischen Muster und Beschreibungsverfahren von Moritz Erfahrungsseelenkunde , andererseits die lebens- und realgeschichtlichen Hintergründe des Erzählten. Dadurch tritt das Werk als autobiographisches Konstrukt neu in den Blick.
Klappentext
The psychological novel Anton Reiser (1785-1790) is Karl Philipp Moritz' best-known major work and a key text for German Enlightenment. The present volume is the first complete critical edition. A detailed commentary analyzes the innovative structure of the work as a hybrid blend of fiction and autobiographical fact. It discusses both the underlying literary patterns and the descriptive processes involved in Moritz' Erfahrungsseelenkunde (experiential psychology), as well as the personal and historical background of the narrative. This casts new light on Anton Reiser as an autobiographical construct. ographical construct.Biografie (Christof Wingertszahn)
Christof Wingertszahn, geb. 1958, lehrt Neuere deutsche Literatur an der Universität Saarbrücken und leitet die Arbeitsstelle 'Karl-Philipp-Moritz-Ausgabe'.Biografie (Karl Ph. Moritz)
Karl Philipp Moritz, 15. 9. 1756 Hameln - 26. 6. 1793 Berlin. Armut und ein zu quietistischen bzw. pietistischen Zirkeln neigendes, religiös zerstrittenes Elternhaus prägten M.' Kindheit. 1763 zog die Familie nach Hannover. Der Vater, Militärmusiker, übernahm zunächst M.' Erziehung; dann gab er ihn zu einem quietistischen Hutmacher in Braunschweig in die Lehre. Nach einem Selbstmordversuch als Folge fortdauernder qualvoller Unterdrückung kehrte M. nach Hannover zurück und konnte, unterstützt durch Stipendien und Freitische, 1771-76 das Gymnasium besuchen. Nach vergeblichen Versuchen, Schauspieler zu werden, einem abgebrochenen Theologiestudium und kurzer Lehrtätigkeit in Potsdam erhielt er 1778 eine Stelle am angesehenen Gymnasium zum Grauen Kloster in Berlin (1784 Gymnasialprofessor). 1779 wurde er Freimaurer; es entwickelten sich Beziehungen zu Berliner Aufklärern (u. a. Moses Mendelssohn). 1782 unternahm er eine Englandreise, 1786 gab er den Schuldienst auf und reiste nach Italien (1786-88). Hier kam es zur engen Freundschaft mit Goethe. Nach einem Aufenthalt in Weimar im Winter 1788-89 begleitete er Herzog Karl August nach Berlin. Durch dessen Vermittlung wurde er 1789 zum Professor der Theorie der schönen Künste an der Akademie der Künste ernannt. Es folgten 1791 die Aufnahme in die Preußische Akademie der Wissenschaften und die Ernennung zum Hofrat, 1792-93 Heirat, Scheidung und Wiederverheiratung innerhalb von neun Monaten. Wenig später starb M. an einem chronischen Lungenleiden.Biografie (Albert Meier)
Albert Meier, geboren 1952. Seit 1995 Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Zahlreiche Veröffentlichungen zu: Drama der Aufklärung, Poetik und Ästhetik der Klassik und Romantik, Romane der Nachkriegszeit, (Pop-)Literatur seit 1968, deutsch-italienische Literaturbeziehungen.Anmerkungen:
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