Dennis the Menace: Rotzlöffel! Lausbub! Ur-68er!
Seine blonden Locken stünden einem Engel gut zu Gesicht, doch sein unschuldiges Aussehen täuscht. Dennis the Menace hat es faustdick hinter den Ohren und seinen Beinamen mehr als verdient. Er gilt als Schrecken der Erwachsenen (Menace = Bedrohung).
Die Haare trug dieser "Rowdie" schon 1951 so wie 1963 die Beatles, und wie sie war Dennis ein Nonkonformist aus Naivität: Er sagte und tat, was ihm gerade in den Sinn kam. Und wenn es der Erwachsenenwelt wie Unsinn erschien, umso schlimmer für sie: "Schrei mich nicht so an! Ich bin nicht dein Mann!" fährt Dennis in einem der ersten Cartoons seine Mutter an.
Opfer seines munteren Treibens sind seine Eltern, Henry und Alice Mitchell, und seine Nachbarn die Wilsons. Unterstützung findet Dennis (Latzhose, Sommersprossen) bei seinem Kumpel Joey und seinem Hund Ruff, der panische Angst vor Katzen hat.
"Dennis" ist das Werk des Amerikaners Hank Ketcham, der mit Dennis' gezeichneten One-Strip-Abenteuern in vielen Zeitungen in allen möglichen Ländern und Sprachen Millionen von Anhängern fand. Die Inspiration für seine Erfolgsserie bekam Ketcham, als seine Frau Alice wütend erklärte, der vierjährige Sohn sei eine Bedrohung für die Menschheit. Sein Name: Dennis.
In diesen beiden Sammelbänden werden über 1000 (!!!) seiner Streiche aus den legendären Anfangsjahren 1951 – 1954 präsentiert! Ohne Einschränkungen sehr zu empfehlen.
Leider ist dieses Buch derzeit nur in englischer Sprache erhältlich!