Christina Schaefer: Quantitative Ansätze zur Planung der Aufbauorganisation, Kartoniert / Broschiert
Quantitative Ansätze zur Planung der Aufbauorganisation
- Diss.
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Verlag:
- Deutscher Universitätsverlag, 12/1997
- Einband:
- Kartoniert / Broschiert, Paperback
- Sprache:
- Deutsch
- ISBN-13:
- 9783824466030
- Artikelnummer:
- 1800616
- Umfang:
- 244 Seiten
- Sonstiges:
- 1 SW-Abb.,
- Nummer der Auflage:
- 1997
- Ausgabe:
- 1997
- Copyright-Jahr:
- 1997
- Gewicht:
- 321 g
- Maße:
- 210 x 148 mm
- Stärke:
- 13 mm
- Erscheinungstermin:
- 12.12.1997
Kurzbeschreibung
Dissertation Universität Hamburg 1997
Beschreibung
Die Planung der Aufbauorganisation gehört zu den am wenigsten gelösten Problemen der Betriebswirtschaftslehre. Die meisten organisationstheoretischen Ansätze kommen über eine Beschreibung und Erklärung von Organisationsproblemen sowie die Bereitstellung einfacher Gestaltungsempfehlungen nicht hinaus.
Christina Schaefer systematisiert nicht nur die bisher in der Literatur formulierten Entscheidungsmodelle zur Planung der Aufbauorganisation sondern analysiert sie darüber hinaus im Rahmen einer kritischen Würdigung. Dabei stellt die Autorin sowohl den erreichten Stand der Wissenschaft als auch die Schwierigkeit der Bereitstellung einer ganzheitlichen Lösung des Planungsproblems und die Möglichkeiten seiner Weiterentwicklung dar.
Inhaltsangabe
1. Einleitung.- 1.1. Problemstellung.- 1.2. Gang der Untersuchung.- 2. Das Organisationsproblem.- 2.1. Der Organisationsbegriff.- 2.2. Arbeitsteilung und Koordination als Grundprinzipien der Organisation.- 2.3. Markt und Unternehmung als Grundformen der Koordination.- 2.3.1. Kosten des Marktes und Marktversagen.- 2.3.2. Die unternehmensinterne Koordination.- 2.3.3. Die Grenzen der Unternehmung.- 2.4. Ergebnis.- 3. Organisationstheoretische Ansätze.- 3.1. Der Bürokratieansatz von Max Weber.- 3.2. Der Ansatz der Managementlehre und der betriebswirtschaftlichen Organisationslehre.- 3.3. Der Human-Relations- und der Human-Resources-Ansatz.- 3.4. Ansätze der verhaltenswissenschaftlichen Entscheidungstheorie.- 3.5. Der entscheidungslogische Ansatz.- 3.6. Der systemtheoretische Ansatz.- 3.7. Der situative Ansatz.- 3.8. Die lernende Organisation.- 3.8.1. Individuelle Lerntheorien.- 3.8.1.1. Behavioristische Lerntheorien.- 3.8.1.2. Kognitive Lerntheorien.- 3.8.2. Konzept des organisationalen Lernens.- 3.8.3. Abgrenzung zwischen individuellem und organisationalem Lernen.- 4. Das Problem der Planung einer Organisation.- 4.1. Begriff und Zwecksetzung der Planung.- 4.2. Die Planung der Organisation.- 4.2.1. Die Planung der Aufbauorganisation.- 4.2.2. Die Planung der Ablauforganisation.- 4.2.3. Abstimmungsprobleme bei der hierarchischen Planung der Organisation.- 5. Ansätze zur Planung einer vollständigen Aufbauorganisation.- 5.1. Der Ansatz von Williamson auf der Basis von Informations- und Kontrollverlusten bei der Delegation.- 5.1.1. Einleitung.- 5.1.2. Das Modell.- 5.1.2.1. Voraussetzungen und Deklarierung der Modellparameter.- 5.1.2.2. Zielsetzung des Ansatzes und Lösungsweg.- 5.1.3. Anwendung des Modells.- 5.1.4. Kritische Würdigung.- 5.2. Die Erweiterung des Ansatzes von Williamson durch Calvo und Wellisz.- 5.2.1. Einleitung.- 5.2.2. Das Modell.- 5.2.2.1. Voraussetzungen und Deklarierung der Modellparameter.- 5.2.2.2. Die erste Variante des Kontrollprozesses.- 5.2.2.3. Die zweite Variante des Kontrollprozesses.- 5.2.3. Kritische Würdigung.- 5.3. Das dynamische Optimierungsmodell von Hanssmann.- 5.3.1. Einleitung.- 5.3.2. Das Modell.- 5.3.2.1. Voraussetzungen und Deklarierung der Modellparameter.- 5.3.2.2. Lösung des Optimierungsproblems mit Hilfe der Dynamischen Optimierung.- 5.3.3. Kritische Würdigung.- 5.4. Der Ansatz von Beckmann auf der Basis einer Management-Production-Function.- 5.4.1. Entwicklung einer Produktionsfunktion für Managementtätigkeiten und Bestimmung einer optimalen Kontrollspanne.- 5.4.1.1. Einleitung.- 5.4.1.2. Das Modell der Produktionsfunktion.- 5.4.1.3. Erweiterung des Modells durch den Einbezug der Lohnkosten.- 5.4.1.4. Die Management-Produktionsfunktion und die optimale Unternehmensgröße.- 5.4.1.5. Kritische Würdigung.- 5.4.2. Entwicklung einer Produktionsfunktion für Vorgangsbearbeitungen.- 5.4.2.1. Einleitung.- 5.4.2.2. Das Warteschlangenmodell zur Aufstellung der Produktionsfunktion.- 5.4.2.3. Analyse der Produktionsfunktion.- 5.4.2.4. Kritische Würdigung.- 5.4.3. Anmerkungen zum Kommunikations- und Kontrollverlust in einer Unternehmung.- 5.4.3.1. Einleitung.- 5.4.3.2. Der Kommunikationsverlust.- 5.4.3.3. Der Kontrollverlust.- 5.4.3.4. Kritische Würdigung.- 6. Ansätze zur Planung von Teilen der Aufbauorganisation.- 6.1. Der Ansatz von Domsch und Kossbiel zur Führungskräfteplanung bei zwei Hierarchieebenen.- 6.1.1. Einleitung.- 6.1.2. Das Modell von Domsch zur Führungskräfteplanung bei einer begrenzten Zahl zulässiger Organisationsstrukturen.- 6.1.2.1. Voraussetzungen und Deklarierung der Modellparameter.- 6.1.2.2. Die Aufstellung der Zielfunktion und Formulierung der Nebenbedingungen.- 6.1.3. Das Modell von Kossbiel zur Führungskräfteplanung bei einer offenen Zahl zulässiger Organisationsstrukturen.- 6.1.3.1. Voraussetzungen und Deklarierung der Modellparameter.- 6.1.3.2. Die Aufstellung der Zielfunktion und Formulierung der Nebenbedingungen.- 6.1.4. Kritische Würdigung.- 6.2.
Klappentext
Das Organisieren (als Tätigkeit) gehört zu den schwierigsten Aufgaben in Organisationen (als Institutionen) wie Unternehmungen und Behörden. Das Ergebnis des Organisierens ist die Organisation (als Funktion) einer Organisation (als Institution). Eine Unternehmung, eine Behörde können eine gute, eine weniger gute aber auch eine schlechte Organisation (als Funk tion) haben. Eine schlechte Organisation (als Funktion) kann eine Organisation (als Institution) in ihrer Existenz gefahrden, z. B. zum Konkurs fUhren. Wann ist eine Organisation (als Funktion) gut? Wann ist sie schlecht? Wie soll eine Organisation (als Funktion) gestaltet werden? Wie plant man eine Organisation (als Funktion)? In der vorliegenden Arbeit beschäftigt sich Frau Schaefer mit den Ansätzen zur Planung der Autbauorganisation, bei denen implizit unterstellt wird, daß die Ablauforganisation innerllalb dieser Autbauorganisation vorteilhaft geleistet werden kann. Solche Ansätze sind insbesondere mit Hilfe der Planungsmethoden des Operations Research in den vergangenen Jahrzehnten formuliert und diskutiert worden. Frau Schaefer unterscheidet Ansätze zur Planung einer vollständigen Autbauorganisation von Ansätzen zur Planung von Teilen einer Autbauorganisation. Die bis Anfang 1997 vorgestellten Modelle werden sorgfältig dargestellt und kritisch gewürdigt. Es zeigt sich, daß die bisher vorgeschlagenen Modelle im wesentlichen BeschreJ. l>ungsmodelle sind und nur in gewissen Bereichen als Erklärungsmodelle dienen können. Von der Entwicklung von Entscheidungsmodellen rur die Planung der Aufbauorganisation kann beim gegenwärtigen Stand der Organisationstheorie keine Rede sein. In ihrer Gesamtwürdigung zeigt Frau Schaefer auf; wie die Entwicklung weitergehen könnte.
Biografie
Dr. Christina Schaefer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Öffentliche Wirtschaft und Personalwirtschaft, Arbeitsbereich Verwaltungsbetriebslehre an der Universität Hamburg.Anmerkungen:
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