8 Coveralben, die ihr 2019 nicht verpasst haben solltet

13. Januar 2020

Immer wieder kommt es vor, dass sich Künstler im Laufe ihrer Karriere ihren Vorbildern und deren Songs widmen, manchmal sogar mit einem ganzen Album. Die folgenden acht Longplayer erschienen 2019, alle sind völlig unterschiedlich, dennoch solltet ihr keins davon verpasst haben. (Sortiert nach dem Releasedatum)

Platz 8

Am 25. Januar 2019 veröffentlichte Walter Trout sein Album »Survivor Blues«. Als Vorlage dienten der Bluerockikone dabei allerdings keine Klassiker und Evergreens, sondern stattdessen unbekanntere Stücke, die bislang noch nie oder nur selten neu interpretiert wurden.

Platz 7

Mit »Blue Lightning« erschien am 23. März 2019 ein neues Album des virtuosen schwedischen Gitarristen Yngwie Malmsteen. Darauf zollt er ein paar Musikern Respekt, die ihn seit langem inspirieren, darunter Deep Purple, Jimi Hendrix, Eric Clapton, die Rolling Stones und viele mehr.

Platz 6

Im Mai erschien Ian Gillans »Raving With Ian Gillan & The Javelins«. Die Platte wurde ursprünglich bereits 1994 veröffentlicht und umfasst Coversongs von Hits legendärer Musiker wie Chuck Berry, Cliff Richard oder The Coasters.

Platz 5

Auf seinem Album »California Son«, das ebenfalls im Mai erschien, widmet sich Kultindierocker Morrissey den Songs großer Vorbilder wie Bob Dylan, Phil Ochs und Roy Orbison, Joni Mitchell und Carly Simon. Unterstützung gibt es dabei von ein paar besonderen Gästen.

Platz 4

»Den Einsamen zum Troste« ist kein Album, dafür eine Cover-EP von Liedermacherin Sarah Lesch. Die fünf Songs starke Sammlung, die im September erschien, enthält Titel von Konstantin Wecker, Gerhard Schöne, Georg Danzer und Bastian Bandt sowie einen bislang unveröffentlichten Song von und mit Dota Kehr.

Platz 3

Mit »Classical 90s Dance 3« setzte Alex Christensen am 1. November 2019 bereits zum dritten Mal seine erfolgreiche Albumreihe fort. Gemeinsam mit dem Berlin Orchestra werden hier Elektronische Dance-Hits der 1990er-Jahre völlig neu interpretiert.

Platz 2

Ebenfalls am 1. November erschien »Black To Blues Volume 2«, der zweite Teil der Tribute-EP-Reihe von Black Stone Cherry. Die Band zeigt hier einmal mehr, wo ihre Wurzeln liegen, und zwar mit Coverversionen von Songs von Freddie King, Otis Rush, Robert Johnson, Elmore James, Howlin’ Wolf und Son House.

Platz 1

Nur einem einzigen Künstler, und zwar keinem Geringeren als Chuck Berry, widmet sich Rolling-Stones-Gitarrist Ronnie Wood auf seinem Album »Mad Lad:A Live Tribute to Chuck Berry«, das ebenfalls im November erschien. Eine wunderschöne Hommage.

Und? Haben wir vielleicht ein paar Coverlaben vergessen? Wir freuen uns auf eure Plattentipps.

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Christoph van Kampen

Verfasst von Christoph van Kampen

Christoph van Kampen ist unser Texter und Redakteur. Neben Rock, Pop, Klassik und Jazz beschäftigt sich der Schallplattenliebhaber bevorzugt mit dem Thema Vinyl, zum Beispiel hier im Blog.


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