Punk – Was ist das?
Punk ist nicht nur eine Musikrichtung, es ist eine Subkultur, eine Lebenseinstellung.
Mitte der 70er Jahre in den USA und Großbritannien entstanden, bringt es den Rock´n´Roll zu seinen Ursprüngen zurück - drei Akkorde und eine simple Melodie. Der Punk war allerdings schroffer, lauter und schneller als alle vorangegangenen Rock´n´Roll-Stile.
Obwohl schon zuvor einige Bands mit dem liebäugelten was später als Punk bekannt wurde, konnte es sich als eigenes Genre erst Mitte der 70er Jahre etablieren.
Auf beiden Seiten des Atlantiks nahmen junge Bands die klanglichen Ausschweifungen, welche den Mainstream-Hardrock ausmachten, und setzten die Musik auf das Wesentliche zurück.
Die ersten Punk-Bands waren in New York The Ramones und in London die Sex Pistols. Obwohl diese Bands unterschiedliche Ansichten und Sounds hatten, revolutionierte ihre direkte Ansprache die Musik in den USA und Großbritannien.
Wo in den USA der Punk eine Underground Sensation war, die eventuell die Hardcore- und Indie-Rock-Szene der 80er hervorbrachte, war es in Großbritannien hingegen ein weit verbreitetes Phänomen.
Als ernsthafte Bedrohung für die Monarchie und Regierung gedacht, lösten die Sex Pistols aber vor allem die neue Bildung von weiteren Punk-Bands aus.
Viele dieser Bands waren nah am ursprünglichen Entwurf der Sex Pistols anzusiedeln, aber viele entwickelten auch Ihren eigenen Sound.
Wenig später teilte sich der Punk dann in den Post-Punk, New Wave und Hardcore.
Im Laufe der 80er Jahre war der Punk in den USA und in England gedanklich nahe mit der Hardcore-Szene verbunden.
Anfang der 90er Jahre entwickelte sich aus dem amerikanischen Underground eine Welle der Punk-Wiederbelebung. Diese neue Welle an Punk-Bands folgten zwar der Vorlage des ursprünglichen Punk, neigten in Ihrer Musik aber zur Verwendung von Heavy Metal-Elementen.