"Denkbilder", so nannte der Künstler Marcel Duchamp einst seine Arbeiten, mit denen er vor allem der
Avantgarde eins auswischen wollte. Womit wir schon bei F. S.K. wären, deren Musik ja auch immer als
"Denkmusik" betitelt wird.
Duchamps "Idee einer Bewegung"", die den Kubismus vor allem um Elemente des
noch jungen Mediums Film erweiterte, spinnen F. S.K. auf "Akt, eine Treppe hinabsteigend" als Idee einer
Musik weiter, die "kubistisch klingt" mit kubistischen Gitarren (etwa jener von Georges Braque). Soll heißen:
Justin Hoffmann hat die E-Gitarre wieder ausgepackt und lässt seinen DX7-Synthesizer in den Hintergrund
treten, während Thomas Meinecke und Wilfried Petzi ihre Gitarren heftig rückkoppeln lassen. Ansonsten
drehen F. S.K. ihren eigenen Spieß um: statt Techno- oder Disco-Tracks in das Format Band zu übersetzen,
überprüfen sie das Format Rocksong auf seine Track-Tauglichkeit hin. Dazu gibt’s einen Sound von einer
Klarheit, der all das Scheuern, Schrammeln, Kratzen, Rauschen und Vibrieren sowie das permanente bis
penetrante Tamburin erst so richtig zur Geltung kommen lässt.
Rezensionen
,,Thomas Meinecke und Wilfried Petzi lassen ihre Gitarren rückkoppeln, Justin Hoffmann hat die Gitarre gegen den Synthesizer getauscht und wenn Carl Oesterhelt den stoischen Moe-Tucker-Bumms aus der Kiste holt, sind wir nah an F. S.K.-Frühwerken wie Stürmer." (musikexpress, Juni 2012)
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NoteLP (Long Play)
Die gute alte Vinyl - Langspielplatte.
Note
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