"Rotziger denn je und mit mehr Attitude und Druck" De: Bug Das dritte reguläre Chicks On Speed Album nach "Will Save Us All" und "99cents" (mit der Peaches-Kollaboration "We Don't Play Guitars") bringt die drei Damen endgültig weit weg vom Electroclash-Ansatz, mit dem sie zu ihrem eigenen Missfallen immer noch in Verbindung gebracht werden. Die Münchnerinnen haben sich mit dem Produzenten Cristian Vogel (Super Collider) und der Band The NoHeads aus Barcelona zusammengetan und liefern ihre bis dato psychedelischste Platte ab. Ein Album, das in seiner wilden Mischung an The Raincoats, Sonic Youth, Pixies, Violent Femmes, The Bangles, Beefheart & The Magic Band, Bananarama, Bongwater, ESG, Die Slits oder Nina Hagen erinnert ...und damit noch immer unmöglich irgendwo einzuordnen ist. "Press The Space Bar" ist eine eklektische Ansammlung von Ideen, die textlich wie musikalisch extrem, roh und frisch ausfällt.
Die Texte sind Collagen über z. B. das Leben von Courtney Love, oder zur Politik Amerikas und George W. Bushs. "The Household Song" ist eine Feier der feministischen Hausfrau in Zeiten von Karriere. "Mitte Bitte" wiederum ist ein Song, der die Angst und Aufregung der Berliner wiedergibt, täglich in der "coolsten", "kaputtesten", "großartigsten" und "abgebranntesten" Stadt der Welt zu leben.
"Irgendwie ist das meine Lieblings-Chicks-On Speed-Platte: Rotziger denn je und mit mehr Attitude und Druck." De: Bug
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NoteLP (Long Play)
Die gute alte Vinyl - Langspielplatte.
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