Carver: The Great Riot auf CD
The Great Riot
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
(soweit verfügbar beim Lieferanten)
- Label:
- Cyclone
- Aufnahmejahr ca.:
- 2013
- Artikelnummer:
- 2920819
- UPC/EAN:
- 4046661281927
- Erscheinungstermin:
- 8.2.2013
Rein ins Hamsterrad und immer schön treten, ein ganzes Leben lang. Dann umfallen. Tot und Dankeschön. Wer da raus will, muss den Aufstand schon selbst anzetteln, das Schicksal in die eigene Hand nehmen. Denn unmündig ist nur der, der sich kein Gehör verschafft. Carver aus Stuttgart setzen da nicht nur auf Lautstärke, sondern auch noch einen drauf: „The Great Riot“.
Aus der wütenden und sperrigen Underground-Deathcore-Walze Subterfuge
Carver wurde Carver und „The Great Riot“ ist die Kampfschrift des
Quartetts. Doch Wut, die ständig durch das gleiche Ventil entweicht, wird
im Handumdrehen zu heißer Luft. Deshalb kanalisieren Carver ihren Zorn
mittlerweile in völlig neuen Bahnen. Eine davon: ihr neuer Sänger Daniel
Neuberger. Goldkehlchen, der Typ. Und treffende Worte findet er auch:
„it’s hard to read, when no one writes“.
Carver werfen sich mitten ins trostlose Niemandsland aus Wut, Entfremdung,
Hoffnung und Dingen, die an Beton zerschellen. Wo anderen die
Pose im puren Nichts ausreicht, legen Carver die Messlatte für künftige
Aufstände hoch: da ballt das Herz die Faust und schlägt zu.
„The Great Riot“ ist eine verfluchte Wundertüte: Brachialgewalt durchzogen
von feinsinnigen Melodien, wuchtige Brocken, mehr Überraschungen
als ein irrer Alptraum, irrwitzige Arrangements – Metal mit Herz, viel Hirn,
Hüftschwung und – ja –auch Pop. Und nicht nur weil das Quartett auch
noch die Frechheit besitzt, sich „Teardrop“ von Massive Attack vorzunehmen
und beinahe ein neues Lied daraus zu machen.
Und dann immer wieder diese Melodien, die wie aus dem Nichts auftauchen,
die heile Welt in Schutt und Asche legen und dann so schnell
verschwinden, wie sie gekommen sind. Wenn Wehmut je wütend war:
dann hier. „The Great Riot“ ist von beängstigender Intensität, als würde
sich das Quartett immer wieder selbst ins Gesicht schlagen – nur um
sicher zu gehen, bloß nicht zu gemütlich zu werden.
Für die Akten: Produziert wurde das Debüt von der Band selbst. Mix und Mastering nahm Pelle Henricsson (u. a. Meshuggah, Refused, In Flames, Ghost Brigade, Poison The Well) in seine bewährten Hände.
Tracklisting
Disk 1 von 1 (CD)
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1 You Never Tried
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2 Precilla
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3 Toilet Diver
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4 No One
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5 From Behind
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6 Down The Drain
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7 Long Is The Road
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8 Teardrop
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9 1000 Days
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10 Riots