Die wunderbaren Arcade Fire legen endlich ihr zweites Album nach – und nicht nur für Fans war die Zeit, die seit Erscheinen ihres Debüts »Funeral« im Jahre 2004 verstrichen ist, höchstwahrscheinlich schmerzlich lang. »Neon Bible« löst alle Versprechen des Vorgängers endgültig ein. Man könnte von Weiterentwicklung und Reife sprechen – oder einfach auch nur davon, wie großartig auch dieses Album wieder ist, weil Arcade Fire auch auf »Neon Bible« die kolossalen Gefühle, Leidenschaft, Leid und Liebe auf umwerfend direkte und unpeinliche Art in ihrer Musik ausdrücken und damit den geradlinigen Weg in die Phantasie ihrer Hörer gefunden haben. Klingt echt pathetisch, stimmt. Fühlt sich aber super an. Als Produzenten holten sie sich Markus Dravs und Scott Colburn, für die Orchester-Arrangements waren Owen Pallett und Regine Chassagne zuständig. Hört sich an, als könne man hier Großes erwarten.
Außerdem kündigte die Band bereits Europa-Daten an. In Deutschland werden sie auch zu sehen sein: 27. März: Berlin Postbahnhof / 28. März: München, Elserhalle / 1. April: Köln - Live Music Hall
Press comments
A. Kunz in Stereo 3 / 07: "Souverän bedienen sich Arcade
Fire aus dem Fundus von Glam Rock und Wave, fügen hier
eine Kirchenorgel, dort eine Bläsersektion ein - und klin-
gen doch immer originell."
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