• Gesualdo - Tod für fünf Stimmen
  • DVD i **;

Detailinformationen

  • BRD, 1995
  • FSK ab 0 freigegeben
  • Bestellnummer: 8888971
  • Erscheinungstermin: 8.1.2007
  • Dokumentation / Biografie, 60 Min.
  • Regie: Werner Herzog
  • Sprache: Deutsch, Englisch, Italienisch
  • Tonformat: PCM Stereo
  • Bild: Widescreen
  • Untertitel: Französisch, Spanisch
  • Specials: Regiekommentar

Produktinfo

"Werke"
Gesualdo - Ein Film über den Komponisten Carlo Gesualdo (1560-1630) von Werner Herzog

"Interpreten"
I Complesso Barocco
Leitung: Alan Curtis
Gesualdo Consort of London
Leitung: Gerald Place

"Aufnahme"
1995

"Gesualdo"
Allein in der letzten Dekade des 20. Jahrhunderts entstanden drei Opern über den "principe dei musici": Alfred Schnittkes "Gesualdo" wurde 1995 an der Wiener Staatsoper uraufgeführt, Franz Hummels gleichnamige Oper entstand im Folgejahr als Kompositionsauftrag der Stadt Kaiserslautern und 1998 schrieb Salvatore Sciarrino für die Schweizer Festspiele seine Oper "Luci mie traditrici" nach einem Cinquecento-Drama über den Mord des Fürsten an seiner Gemahlin.
Als sich der Münchner Regisseur und Filmproduzent Werner Herzog in eben diesen Jahren für Gesualdo interessierte, lag das Thema also in der Luft. Herzogs Vorliebe für Exzentriker, die er durch Filme wie "Aguirre - Der Zorn Gottes" oder "Fitzcarraldo" mit Klaus Kinski zur Genüge unter Beweis gestellt hatte, schien ihn dafür ebenso zu prädestinieren wie seine musikalische Ader, die sich seit Mitte der 80er Jahre in regelmäßigen Operninszenierungen bei den Bayreuther Festspielen, an der Pariser Opera Bastille oder der Mailänder Scala bemerkbar machte. Ein herkömmlicher Dokumentarfilm war von einer Künstlerpersönlichkeit wie Herzog freilich nicht zu erwarten und wurde es auch nicht.


Inhaltsangabe

Allein in der letzten Dekade des 20. Jahrhunderts entstanden drei Opern über den "principe dei musici": Alfred Schnittkes "Gesualdo" wurde 1995 an der Wiener Staatsoper uraufgeführt, Franz Hummels gleichnamige Oper entstand im Folgejahr als Kompositionsauftrag der Stadt Kaiserslautern und 1998 schrieb Salvatore Sciarrino für die Schweizer Festspiele seine Oper "Luci mie traditrici" nach einem Cinquecento-Drama über den Mord des Fürsten an seiner Gemahlin.

Als sich der Münchner Regisseur und Filmproduzent Werner Herzog in eben diesen Jahren für Gesualdo interessierte, lag das Thema also in der Luft. Herzogs Vorliebe für Exzentriker, die er durch Filme wie "Aguirre - Der Zorn Gottes" oder "Fitzcarraldo" mit Klaus Kinski zur Genüge unter Beweis gestellt hatte, schien ihn dafür ebenso zu prädestinieren wie seine musikalische Ader, die sich seit Mitte der 80er Jahre in regelmäßigen Operninszenierungen bei den Bayreuther Festspielen, an der Pariser Opera Bastille oder der Mailänder Scala bemerkbar machte. Ein herkömmlicher Dokumentarfilm war von einer Künstlerpersönlichkeit wie Herzog freilich nicht zu erwarten und wurde es auch nicht.

Pressestimmen

M. Cabruja in stereoplay 5 / 07: "Der Film, der immer wieder auch die Musik des Komponisten mit einbezieht (interpre- tiert und erläutert vom Gesualdo Consort of London unter Gerald Place), ist eine halbdokumentarische Erzählung, die durch ihre Bildsprache und den Fokus auf den schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn immer eins bleibt: ein echter Herzog." Film-Dienst: "In gut einer Stunde entwickelt Herzog ein faszinierendes Porträt aus Indizien und Musik."

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