Es klingt wie aus einem Märchenbuch vergangener Zeiten, was sich Pat Metheny für sein neues Album hat einfallen lassen – und doch ist es nicht nur wahr, sondern brandaktuell: Für sein neues Album »Orchestrion« hat die 55-jährige Jazzlegende eine Art musikalisches Ungetüm herstellen lassen, das gleich mehrere Instrumente auf einmal enthält. Vorbild ist ein Musikinstrument, das im 19. Jahrhundert eine Handvoll Tüftler im Schwarzwald und in Sachsen entwickelten und den Bläserklang eines gesamten Orchesters wiedergeben konnte. Die Kolosse wurden per Kurbelantrieb in Gang gesetzt und spielten nach, was ihnen Lochkarten vorgaben – eine Art frühzeitlicher Musikcomputer also. Methenys Version dieses Musikinstruments ist ein wenig zeitgemäßer: Von der E-Gitarre aus steuert er Software und mehrere Computer. Metheny wird seine Wundermaschine im Februar auch auf Tour bringen.
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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