Detailinformationen

  • Label: ACT, 2010
  • Bestellnummer: 4970152
  • Erscheinungstermin: 25.2.2011
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Produktinfo

Tastenlöwe, Romantiker, Spaßvogel – der finnische Pianist Iiro Rantala verfügt über grenzenlose Technik, Sinn für Humor und untrüglichen Geschmack beim kompromisslosen Spiel.

Mit seinem Soloalbum „Lost Heroes“ zollt er seinen musikalischen Vorbildern Tribut: Natürlich gehört Jean Sibelius, Finnlands Nationalheld der Klassik, zu den Auserwählten, ebenso wie ein anderer finnischer Klassiker, Pekka Pohjola. Mit dem wie ein E-Bass-Solo klingenden “Can’t Get Up” erinnert er an Jaco Pastorius. Bei “Donna Lee” lässt er die seiner Zeit weit vorauseilende Technik Art Tatums, in “Blusette” die unvergleichliche Eleganz der “Vaterfigur” Oscar Peterson und bei “One More Waltz For Michel Petrucciani” dessen einmaliges Timing und das in jeder Note hörbare französische Element wieder aufleben. Bei “Thinking Of Misty” legt er den Humor in Erroll Garners Spiel frei. Rantalas musikalische Vielfalt wird beim abschließenden “Intermezzo” deutlich, wenn er Luciano Pavarotti ein wogendes Hochzeitslied widmet. Höhepunkt von „Lost Heroes“ ist die Hommage an Esbjörn Svensson. In “Tears For Esbjörn” fängt er die Erschütterung auf, die der tragische Tod des wegweisenden “Popstars des Jazz” auf der ganzen Welt ausgelöst hat.

„Lost Heroes“ ist das bescheidene Meisterwerk eines Alleskönners an den Tasten, von dem der New Yorker Pianist und Arrangeur Gil Goldstein völlig zu Recht sagt: „Iiro Rantala ist eine pianistische Sensation.“

Rezensionen


,,Eindringlich - wie alles bei liro Rantala." (stereo, 04 / 2011)

,,Da sitzt einer an den Tasten, der sein Instrument hochmusikalisch bedienen kann, der fernab aller Schwerkraft der Hände virtuos Ausdrucksmittel benutzt, ohne etwas vorzeigen zu müssen." (Fono Forum, 04 / 2011)

,,Der clevere Finne entfaltet einen pianistischen Klangkosmos, dessen lässiger Ausdrucksreichtum derzeit seinesgleichen sucht." (stereoplay, 04 / 2011)

,,Große,,bewegende Kunst." (audio, 04 / 2011)

,,Zwar wird Rantala über den eher eng gesteckten Jazz-Zirkel hinaus kaum Aufmerksamkeit wecken, doch sind es Stücke wie diese, die man im Kopf hat, wenn man sich fragt, warum der Jazz, zum Teufel, nicht noch viel mehr Hörer auf sich vereinen kann." (Piano News, Mai / Juni 2011)

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