Detailed Information

  • Label: Rhino, 1956-64
  • Order number: 9706455
  • Release date: 14.10.2011

Disk 1 von 5

  1. 1 Pithecanthropus Erectus (LP Version) Start
  2. 2 A Foggy Day (LP Version) Start
  3. 3 Profile Of Jackie (LP Version) Start
  4. 4 Love Chant (LP Version) Start

Disk 2 von 5

  1. 1 Haitian Fight Song (LP Version) Start
  2. 2 Blue Cee (LP Version) Start
  3. 3 Reincarnation Of A Lovebird (LP Version) Start
  4. 4 The Clown (LP Version) Start

Disk 3 von 5

  1. 1 Wednesday Night Prayer Meeting (LP Version) Start
  2. 2 Cryin' Blues (LP Version) Start
  3. 3 Moanin' (LP Version) Start
  4. 4 Tensions (LP Version) Start
  5. 5 My Jelly Roll Soul (LP Version) Start
  6. 6 E's Flat Ah's Flat Too (LP Version) Start

Disk 4 von 5

  1. 1 Hog Calling Blues (LP Version) Start
  2. 2 Devil Woman (LP Version) Start
  3. 3 Wham Bam Thank You Ma'am (LP Version) Start
  4. 4 Ecclusiastics (LP Version) Start
  5. 5 Oh Lord Don't Let Them Drop That Atomic Bomb On Me (LP Version) Start
  6. 6 Eat That Chicken (LP Version) Start
  7. 7 Passions Of A Man (LP Version) Start

Disk 5 von 5

  1. 1 Tonight At Noon (LP Version) Start
  2. 2 Invisible Lady (LP Version) Start
  3. 3 Old Blues For Walt's Torin (LP Version 2) Start
  4. 4 Peggy's Blue Skylight (LP Version) Start
  5. 5 Passions Of A Woman Loved (LP Version) Start
* Beinhaltet die Alben Pithecanthropus Erectus, The Clown,
Blues & Roots, Oh Yeah und Tonight At Noon

Product Information

Gleich drei feste Repertoire-Ensembles verwalten heute sein musikalisches Vermächtnis - nur ein Indiz für den hohen Stellenwert des Bassisten, Komponisten und Bandleaders, der irgendwo zwischen Hard Bop und schwarzer Kirchenmusik zuhause war, aber nur 56 Jahre alt werden sollte. In Arizona geboren, in Los Angeles aufgewachsen, hatte Charles Mingus bereits etliche Platten aufgenommen, als er 1956 die wohl produktivste und kreativste Dekade seiner Karriere einläutete. Dabei steht das Album „Pithecanthropus Erectus" bis heute mustergültig für seine Fähigkeit, auf eine bestimmte Besetzung hin zu schreiben, in diesem Fall bluesorientierte Musiker wie Pianist Mal Waldron und den Alt-Saxofonisten Jackie McLean. Kern des Werks ist das teils frei improvisierte Titelstück, ein zehnminütiges Tongedicht um Aufstieg und Fall der Spezies Mensch. Für das Folgewerk „The Clown" fand Mingus in Dannie Richmond den Schlagzeuger, der mit ihm fortan eine der aufregendsten Rhythmusgruppen des Jazz bildete, bis zu Mingus' Tod 1979. Der Humorist Jean Shepherd glänzt mit einer Standup-Einlage im Titelstück. „Blues & Roots" basierte auf einer Idee von Atlantic Produzent Nesuhi Ertegün und war 1960 der Beweis, dass der Blues „mehr kann als nur swingen" (Mingus). Das US-Fachblatt Downbeat hörte „vitale und wichtige Musik" (und vergab 4 Sterne). Mit „Oh Yeah" konnte sich Mingus schließlich auch als Pianist und Sänger profilieren - Titel wie „Wham Bam Thank You Mam" und „Oh Lord Don't Let Them Drop That Atomic Bomb On Me" halten was sie versprechen. Die fünf Stücke von „Tonight At Noon" kommen aus den Sessions für „The Clown" und „Oh Yeah", wirken aber nie wie beliebiges Stückwerk - statttdessen wieder „jede Menge Magie" (Allmusic), die sich zwischen Blues / Gospel-Bezügen, Hard Bop-Tempos und feinen Harmonien auf den Spuren Duke Ellington's entfalten kann.

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