Albert Drach: Drach, A: Werke 7/I Goggelbuch
Drach, A: Werke 7/I Goggelbuch
Buch
Derzeit nicht erhältlich.
Lassen Sie sich über unseren eCourier benachrichtigen, falls das Produkt bestellt werden kann.
Lassen Sie sich über unseren eCourier benachrichtigen, falls das Produkt bestellt werden kann.
- Herausgeber:
- Gerhard Hubmann, Eva Schobel, Ingrid Cella, Bernhard Fetz, Wendelin Schmidt-Dengler
- Verlag:
- Zsolnay-Verlag, 09/2011
- Einband:
- Fester Einband
- ISBN-13:
- 9783552055483
- Umfang:
- 128 Seiten
- Copyright-Jahr:
- 2011
- Gewicht:
- 285 g
- Maße:
- 212 x 134 mm
- Stärke:
- 18 mm
- Erscheinungstermin:
- 26.9.2011
Ähnliche Artikel
Klappentext
Albert Drachs grandiose Erzählung "Das Goggelbuch", die 1942 in Drachs prekärem Exil in Südfrankreich entstand, verknüpft einen faustischen Pakt mit dem Stoff um Don Juan. Die Erzählung spielt zur Zeit des Dichters Tirso de Molina aus Spanien, der 1630 mit seinem Drama "Der Spötter von Sevilla und der steinerne Gast" den archetypischen Wüstling seinen Gang durch die Literaturgeschichte antreten ließ. Xaver Johann Gottgetreu Goggel ist braver Diener verschiedener Herren und mordet, raubt und vergewaltigt. Die Erzählung treibt ein diabolisches Spiel mit der Tradition des "Besserungsstücks" und kann mit Recht als einer von Drachs besten Texten gelten.Biografie (Eva Schobel)
Eva Schobel ist freie Literaturwissenschaftlerin und Journalistin, u. a. für "Die Presse", "SDZ" und den ORF. Regelmäßige Interviews mit Albert Drach, Aufarbeitung des Nachlasses im Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek und Mitherausgeberin der neuen Drach-Werkausgabe.Biografie (Albert Drach)
Albert Drach, 1902 als Sohn eines jüdischen Mathematikprofessors in Mödling geboren, studierte Jura und promovierte 1926. Er arbeitete als Rechtsanwalt, emigrierte 1938 über Paris nach Nizza und entging mit Mühe der Auslieferung. 1947 kehrte er in sein Elternhaus in Mödling bei Wien zurück, wo er bis zu seinem Tod 1995 lebte.§Er galt stets als außenseiterische Figur im Literaturbetrieb. Sein Roman "Das große Protokoll gegen Zwetschkenbaum" (1964), zugleich erster Band einer Werkausgabe, trug dem Autor endlich die Anerkennung ein, die ihm in den Dreißigerjahren verwehrt geblieben war. Vor allem durch seine Romane, deren Sprache das umständliche Amtsdeutsch der Kanzleien und Gerichte parodiert, gelangte er zu internationalem Ansehen. 1988, mit der Zuerkennung des Georg-Büchner-Preises nach der Veröffentlichung seines Exilberichts "Die unsentimentale Reise", setzte seine endgültige Rehabilitation in der (literarischen) Öffentlichkeit ein. 1993 erhielt er den Grillparzer-Preis.Biografie (Bernhard Fetz)
Bernhard Fetz geboren 1963, ist Direktor des Literaturarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek und Dozent am Institut für Germanistik der Universität Wien.Biografie (Wendelin Schmidt-Dengler)
Wendelin Schmidt-Dengler (1942-2008) war Vorstand des Instituts für Germanistik der Universität Wien und Leiter des Literaturarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek. Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur österreichischen und deutschen Literatur in Büchern, Zeitschriften, Zeitungen und im Rundfunk. Er war Träger des "Österreichischen Staatspreises für Literaturkritik", Wissenschaftler des Jahres in Österreich 2007 und Ehrenvorsitzender der Heimito von Doderer-Gesellschaft.Anmerkungen:
Bitte beachten Sie, dass auch wir der Preisbindung unterliegen und kurzfristige Preiserhöhungen oder -senkungen an Sie weitergeben müssen.