t
Seine sechste Sinfonie schrieb Felix Weingartner 1928, dem Jahr also, in dem in großem Maße des 100. Todestages Franz Schuberts gedacht wurde. Schubert war für ihn immer ein Fixstern gewesen und klarer (und früher) als manch Anderer hat er die tragische Seite und Größe des oft als harmloser, idyllischer Liedsänger missverstandenen Komponisten erkannt. So schrieb er einmal vom „tragischen Antlitz“ Schuberts, „im Sinne eines Kindes, das aus einer höheren Welt auf unsere Erde gefallen ist und sich hier nicht zurechtfinden, aber auch nicht klar erkennen kann, warum es sich nicht zurechtfindet.“ Weingartner schrieb eine Schubert-Würdigung in Form einer Sinfonie: „Ich sah Schubert einsam dahinschreiten und mit schmerzlichem Ausdruck auf seine geliebte Vaterstadt herniederblicken: Habe ich meinen ganzen Reichtum über euch ausgeschüttet, damit ihr mich so feiert?
Und da begann es zu klingen. Zuerst wusste ich nicht, was es werden solle. Dann formte es sich allmählich, bis es eine viersätzige Symphonie wurde.“
Product Information
Weingartner’s Homage to Schubert
Felix Weingartner wrote his sixth symphony in 1928, the year during which the hundredth
anniversary of Franz Schubert’s death was commemorated on the grand scale. Schubert
had always been a fixed star for Weingartner, who more clearly (and earlier) than many
others recognized the tragic side and greatness of this composer often misunderstood as an
innocent, idyllic singer of songs. Weingartner once wrote of Schubert’s »tragic countenance
in the sense of a child who has fallen from a higher world to our earth and cannot get along
here and also cannot clearly recognize why he does not get along.« Weingartner’s tribute to
Schubert came in the form of a symphony: »I saw Schubert solitarily striding along and looking
down on his beloved native city with a painful expression: Have I showered you with my whole
wealth that you would celebrate me in this way? – And then it began to sound. At first I did not
know what it would turn out to be. Then it gradually took shape until it became a four-movement symphony.«
Press comments
klassikcom 06 / 09: "Wie auch bei den meisten anderen
Weingartner-Produktionen fragt man sich einmal mehr,
warum diese Musik nicht schon früher entdeckt wurde.
Marko Letonja und das Sinfonieorchester Basel legen
gemeinsam eine technisch wie interpretatorisch
anstandslose Deutung der beiden Werke vor."
Die SACD verwendet eine höhere digitale Auflösung als die Audio-CD und bietet außerdem die Möglichkeit, Mehrkanalton (Raumklang) zu speichern. Um die Musik in High-End-Qualität genießen zu können, wird ein spezieller Super Audio CD-Player benötigt. Heute sind aber bereits Kombi-Player auf dem Markt, die alle Formate abspielen können. Dank Hybrid-Funktion (jeweils in unseren Artikeldetails angegeben) sind viele SACDs auch auf herkömmlichen CD-Playern abspielbar. Dann allerdings unterscheidet sich der Sound nicht von einer normalen CD.
Note
Information on availability or release dates for items is based on information that we receive from our suppliers. These dates are not guaranteed and are subject to change at any time.