Mariha: Elementary Seeking auf CD
Elementary Seeking
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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- Label:
- Universal
- Aufnahmejahr ca.:
- 2006
- UPC/EAN:
- 0602498721490
- Erscheinungstermin:
- 21.8.2007
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Wer Mariha gegenübersitzt, kann sich ihr nicht entziehen. Unauffällig und doch aufmerksam liest Mariha die Regungen ihres Gegenübers, als seien alle ihre Sensoren darauf ausgerichtet, Stimmungen in sich aufzusaugen. Stimmungen, die Mariha in ihren wundervollen Popsongs verarbeitet. In Interviews verliert sie sich manchmal in ihrer Unsicherheit, die sie schlecht überspielen kann. Authentizität ist ihr wichtig. Nicht nur im alltäglichen Zusammenleben mit anderen Menschen. Auch in ihrer Musik. Mariha hält nichts von zwischenmenschlichen Spielchen. Dieser Mensch ist echt.
"Um einen guten Song schreiben zu können, muß mich eine echte Empfindung treffen, eine Emotion muß da sein," sagt die 23jährige Künstlerin aus Münster. Seit acht Jahren lebt sie im Hamburger Schanzenviertel. Später setze dann eine tiefe Ruhe bei ihr ein, während sie hin und wieder in diesen Momenten der kreativen Schaffensphase ihre Gedanken und Ideen notiert. Dann setze irgendwann dieser Moment des Ausfließens ein. Es strömt aus ihr heraus und Mariha greift zur Gitarre.
Vor vier Jahren lieh sie sich die Gitarre ihrer Mutter und brachte sich das Spielen bei. Mariha stammt aus einer musikalischen Familie. Als Kind bekam sie Klavierunterricht und sang im Schulchor. Mit ihren Schwestern musizierte sie zu Hause. "Meine Tante war mit einem Brasilianer zusammen, so lernte ich auch früh Bossas und Sambas kennen." Nach dem Abitur arbeitete sie als Kellnerin. Dann ging sie für ein halbes Jahr nach England. Später wurde sie im Voodoo Club, einem Pool für Nachwuchsschauspieler im Hamburger Schauspielhaus, vom Intendanten des renommierten Theaters entdeckt. Der holte sie für eine Zwei-Personen-Version von "Der zerbrochene Krug" auf die Bühne, in der sie die Magd spielte. "Es war eine wundervolle Erfahrung," sagt sie heute. "Mehr als die Schauspielerei aber liebte ich immer die Musik."
Marihas fragile, beschwingte, manchmal crescendoartig sich aufbauende Stücke erzählen Geschichten, die der Alltag schreibt. Ihre Folksongs, Bossas und Popsongs fließen und rennen, schwingen und traben, je nach der Stimmung, in der sie entstanden sind.
In der aktuellen Singleauskopplung "It Hurts" besingt Mariha den Schmerz, der sie manchmal in alltäglichen Momenten überkommt. "Es sind Momente der Überforderung. Oder Augenblicke, in denen ich Fernsehbilder sehe, deren Dummheit, Zynismus oder Brutalität nur schwer erträglich sind," sagt Mariha.
Marihas Stimme verströmt ihren Zauber nicht nur auf Platte. Auch auf der Bühne ist sie einnehmend. Zwei Szenen, eine aus dem vergangenen Sommer, die andere ereignete sich im Herbst.
Während eines Showcase von Mariha in einem kleinen Hamburger Club stand das Publikum erst in sicherer Entfernung von der Bühne, es schien fast so als fühlten sich die Leute bedroht von dem, was sie erwartete. Mariha kam mit ihrer Band auf die Bühne. Sie beobachtete die Menschen etwas scheu. In ihren Augen war so etwas wie Verwunderung zu erkennen. Sie schien sich zu fragen, wovor sich diese Menschen fürchten. Kommentarlos stimmte sie den ersten Song an.
Die Menschen rückten an die Bühne heran. Nach drei Stücken hatte sie das Ambiente des Saales erwärmt. Am Ende des Konzertes standen die Zuschauer dicht vor der Bühne, forderten Mariha und Band zu Zugaben auf und wollten sie nicht mehr gehen lassen. Das war im vergangenen Sommer.
Nur wenige Monate später, im November, trat sie bei der großen Deutschland-Tournee von A-ha im Vorprogramm auf. Auch in der Color Line Arena in Hamburg. Das Publikum wartete ungeduldig auf den Haupt-Act. Die Zuschauer plauderten, tranken oder wandten sich gänzlich von der Bühne ab. Ein lautes Grundrauschen lag über dem Saal, als Mariha auf die Bühne trat. Es dauerte auch hier nicht lange und 7000 Gäste lauschten ihrem Programm ebenso gebannt und begeistert wie damals jene wenigen in diesem kleinen Klub in Hamburg.
Zur Zeit eine Ausnahme vom musikalischen Allerlei: Mariha ist eine außergewöhnliche, authentische, kritische, junge Frau, die Talent hat wie nur wenige Singer / Songwriter aus Deutschland.
Rezensionen
WOM Magazin 3/06: "Die Stimme der 23-jährigen gebürtigen Münsteranerin ist durch Verletzlichkeit, innere Ruhe und verdammt viel Power geprägt. Wer ein Freund von gerad- linigem Songwriting ist, wird dieses Album garantiert so schnell nicht mehr aus dem Player nehmen."Disk 1 von 1 (CD)
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1 It Hurts
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2 Absolutely Entertaining
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3 The Promise
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4 I Got A Light
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5 Don't Get Lost
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6 Free Now
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7 I Say
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8 Have You Ever
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9 Alive
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10 Nervous
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11 Further Deeper Closer
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12 Gravity
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13 Sir What's Your Name
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14 Grey Is Bright
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15 Brave Confession