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(Komm Geist des Herrn TWV 1: 999; Kaum wag ich es
TWV 1: 992; Er kam, lobsingt ihm TWV 1: 462)

  • Artist: Dorothee Mields, Elisabeth Graf, Knut Schoch, Ekkehard Abele, Kammerchor Michaelstein, Telemannisches Collegium Michaelstein, Ludger Remy
  • Label: CPO , DDD, 2004
  • Order number: 3492991
  • Release date: 22.6.2006

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Zum Inhalt der CD:


Telemanns Kirchenmusik aus der Klopstockzeit

Dass Georg Philipp Telemanns Spätwerke mit zum Besten gehören, was in den Jahren zwischen 1755 und 1767 in Deutschland komponiert wurde, ist inzwischen (fast) unstrittig. Überraschend vor allem ist der innovative Stil, der besonders seinen geistlichen Werken dieser Jahre eigen ist und nichts vom fortgeschrittenen Alter des Komponisten spüren lässt. Telemann besaß ein hervorragendes Gespür für gute musikalische Poesien. Während seines langen Lebens hat er die Entwicklung der deutschen Poesie vom Ende der Schlesischen Schule bis hin zu Klopstock, also vom Hochbarock bis zur beginnenden Klassik aktiv, sprich vertonend, verfolgt. Dass die Veränderungen in der Sprache konsequenzen für den Stil in der Komposition haben, ist bei Telemanns stark textbezogener Art und Weise der Vertonung allenthalben zu spüren. Die drei hier zum ersten Mal eingespielten Kantaten (Oden) sind in ihrer prachtvollen Besetzung und in der meisterhaft und überraschend unkonventionellen Art und Weise wahre Solitäre.

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Telemann’s Sacred Music from the Klopstock Era
It is now (almost) an established fact that Georg Philipp Telemann’s late works rank with the best music composed in Germany between 1755 and 1767. What is above all surprising is the innovative style proper to his sacred music in particular and not showing the least trace of his advanced age. Telemann had a special sixth sense for good musical poetry. During his long life he followed the development of German poetry from the end of the Silesian school to Klopstock, from the high baroque to the beginning of the classical era. The fact that the changes in language had consequences for compositional style is everywhere in evidence in Telemann’s firmly text-based settings. The three cantatas (odes) recorded here for the first time are genuine solitaires in their magnificent instrumental and vocal realization and masterly and surprisingly unconventional manner.

Press comments

M. Hengelbrock in FonoForum 10 / 06: "Vorherrschend bleibt das Staunen darüber, wie modern und innovativ Telemann gut zehn Jahre nach Bachs Tod komponiert hat. Sehr klare, klanglich und gestisch abgerundete Interpretation." American Record Guide 12 / 06: "Exzellente Darbietungen."

EUR 7.99*

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