Der Name Joseph Leopold Eybler (1 765-1846list der musikalischen
Nachwelt allenfalls im Zusammenhang mit dem
Requiem von Mozart bekannt, dessen fragmentarisches Autograph er als erster im Auftrage von Constanze Mozart zu ergänzen begann, war er doch einer von
Mozart engsten Freunden. Und doch war Eybler einer der meist geachtetsten Musiker seiner Zeit in
Wien, dessen eigenes Requiem, das wir in einer Ersteinspielung vorlegen, vielleicht als einziges
Kirchenmusikwerk seiner Epoche dem Vergleich mit Mozarts Schwanenqesang standhält. Es
entstand
1803
anlässlich der Feier der Totenmesse für Leopold ll. und überragt in seiner nie
floskelhaften Erfindungskraft die üblichen kirchenmusikalischen Produktionen vor Eyblers Zeitgenossen
erheblich.
Unsere Aufnahme entstand im Dom zu Wetzlar. Solisten sind Barbara Schlick.
lsolde Assenheimer, Harry van Berne und Harry van der Kamp. Die großartigen Chorpartien
werden vom Alsfelder Vokalensemble übernommen, das Ensemble Steintor Barock spielt ( auf historischen Instrumenten ) unter der Leitung von Wolfgang Helbich.
Press comments
Ellen Kohlhaas / FAZ v. 11.1.94:"Das imposante
Werk, das die hier hervorragend besetzten
vier Solopartien meist zum Vokalquartett
bündelt, empfiehlt sich nachdrücklich als
Repertoirebereicherung."
K. Leymann / WDR v. 11.4.94:"Erstaunliches Zeugnis
über die Kunstfertigkeit derer, die die
Musikgeschichte herablassen 'Kleinmeister'
nennt."
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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