Detailinformationen

(Viola da Gamba-Stücke mit & ohne Begleitung)
Suite in g;Solo in a;Chaconne in G;
Partita in d;Sonata I in D

  • Künstler: Duftschmid, Watillon, Lislevand, Zerer
  • Label: CPO , DDD, 99
  • Bestellnummer: 9704358
  • Erscheinungstermin: 13.10.2006

Produktinfo

Virtuoses und Bizarres auf der Viola da Gamba

Johannes Schenck (ca. 1656–ca. 1712) hatte nicht nur als Komponist, sondern vor allem als bedeutendster Virtuose auf der Viola da Gamba einen überragenden Ruf. Biographisches ist leider wenig überliefert. Von deutscher Herkunft, weist eine später gefundene Heiratsurkunde einen längeren Aufenthalt als „Musikant“ in Amsterdam nach. Während dieser Zeit schien er einen großen Einfluss auf die niederländische Instrumental-Musik ausgeübt zu haben. 1697 – mit 40 Jahren – wurde er „Kammermusikus“ am Hofe des Kurfürsten Johann Wilhelm II in Düsseldorf. Seine äußerst virtuosen, technisch sehr schwierigen Gambenstücke machten ihn bekannt und beliebt. Zahlreiche Berichte aus der Zeit preisen sein außergewöhnliches Können als Komponist und Künstler. Unter dem Titel „Les Fantaisies bisarres de la Goutte“ (so hieß Schencks letzte veröffentlichte Sammlung) haben wir nun Stücke für Viola da Gamba mit und ohne Begleitung aus seinen verschiedenen Sammlungen „Le Nymphe di Reno“, „Scherzi Musicali“ und „L’Echo du Danube“ veröffentlicht. Die Auswahl dieser durchwegs anspruchsvollen, oft bis an die technischen Grenzen gehenden Gambenwerke – atemberaubende Sprünge über alle sechs Saiten innerhalb kürzester Zeit – hat Lorenz Duftschmid, der auf seinem Instrument einer der gefragtesten Solisten der Welt ist, selbst getroffen.

Pressestimmen

Deutschlandfunk 16.7.2000: "Entdeckungen, die der fabelhafte Gambist Lorenz Duftschmid vorgelegt hat. Schenck schrieb eine äußerst reflektierte Musik, die bisweilen schon krude wirkt. Leicht hat er es weder sich noch seinen Zuhörern gemacht. Um all dem inneren Zusammenhalt zu geben, bedarf es außerordentlicher interpretatorischer Energie. Duftschmid verfügt auf eine sehr imponierende Weise über dieses integrative Potential." Klassik heute 10 / 2000: "Durch sein elegantes Spiel wirbt Duftschmid für Schencks Wiederentdeckung. Mit feiner Artikulation und kultiviertem Ton verleiht er den Stücken einen liebenswürdigen Charme und eine gelassene Souveränität, in der Schencks Weltläufigkeit sehr gut zum Ausdruck kommt."

EUR 5,99*

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