Johann Strauss II (1825-1899): Prinz Methusalem
- Johann Strauss II (1825–1899)
- Prinz Methusalem
- 2 CDs i **;
Detailinformationen
- Künstler: Jana Frey, Jessica Glatte, Frank Ernst, Gerd Wiemer, Chor & Orchester der Staatsoperette Dresden, Ernst Theis
- Label: CPO, DDD, 2010
- Bestellnummer: 4916169
- Erscheinungstermin: 23.4.2012
Produktinfo
Prinz Methusalem: Eine Offenbachiade von StraussMit dem „Prinz Methusalem“ erscheint bereits zum dritten Mal nach „Das Spitzentuch der Königin“ und „Der Carneval in Rom“ die Ausgrabung einer unbekannten Operette von Johann Strauss in der Zusammenarbeit mit der Staatsoperette Dresden auf cpo. Alle drei haben übrigens gemeinsam, dass sie die Künstler und das Künstlerdasein zum Thema haben. Strauss konzipierte seinen „Methusalem“ bewusst für die Pariser Bühne. Nachdem eine französische Fassung der „Fledermaus“ bereits in Vorbereitung war, erhoffte er sich erstmals eine Uraufführung in Paris. Es kam allerdings kein Vertrag zustande, so dass diese Operette dann doch in Wien das Licht der Welt erblickte. Die Wiener Presse bemerkte aber schon sofort, dass Strauss´ neuestes Werk „überall bedeutenden Erfolg erringen dürfte, am meisten vielleicht in Paris, denn offenbar hat er bei dieser Arbeit den französischen Geschmack im Auge gehabt.“ Sogar der strenge Eduard Hanslick war begeistert von der espritvollen Musik und nannte Strauss den „unwiderstehlichen Rattenfänger von Wien“.
Product Information
Prinz Methusalem: An Offenbachiade by Strauss
Following Das Spitzentuch der Königin and Der Carneval in Rom, Prinz Methusalem now represents the third discovery of an unknown operetta by Johann Strauss on cpo. All three works have a common theme: artists and the artist’s life. Strauss deliberately designed his Methusalem for the Paris stage. After a French version of Die Fledermaus was already in preparation, he set his hopes on his very first Paris premiere, but the contract was never signed, with the result that this operetta first saw the light of the stage world in Vienna. The Viennese press immediately remarked that Strauss’s most recent work »everywhere should achieve a significant success, the most perhaps in Paris, for he evidently had French taste in mind in this work.« Even the strict Eduard Hanslick was enthused by this music full of esprit and termed Strauss the »irresistible Pied Piper of Vienna.«
Pressestimmen
Das Opernglas 07 / 2012: "Das typische Strauß-Spiel mit kokettierenden Ritardandi im Melodienfluss und sich steigerndem Polka-Schwung gelingt perfekt, vereint Wiener Schmäh mit Pariser Flair und ist 'd'accord' mit einem spielfreudigen Ensemble, das mit sehr schönen Stimmen aufwartet."klassik. com 08 / 12: "Dieser mitreißende 'Prinz Methusalem" gibt hoffentlich den Startschuss für eine verdiente Renaissance der repertoirefähigen Operette. Beim Hören von 'Prinz Methusalem' ist die Verwandtschaft zur französischen Operettenlandschaft eines Jacques Offenbach ohrenfällig. Die Texte sind herrlich chaotisch, der Spaß am Unsinn sprüht aus allen Poren und die komödiantisch politische Komponente fehlt auch nicht. Wo Champagnerlaune auf Rachegelüste trifft, wird der Krieg salonfähig und das alles im wilden Taumel Strauß'scher Walzermelodien und mitreißender Märsche. Eine gelunenere Verbrüderung zwischen der Wiener und der Pariser Operette hätte man sich 1877 nicht vorstellen können."
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