Artist: Simone Kermes, Veronika Winter, Hans Jörg Mammel, Ekkehard
Abele, Wolf Matthias Friedrich, Rheinische Kantorei,
Das Kleine Konzert, Hermann Max
Der aus Bratislava stammende Johann Nepomuk Hummel gehörte zu den wenigen nachgewiesenen Schülern W. A. Mozarts und als einzigem von Mozarts Schülern gelang ihm eine professionelle internationale Karriere als Komponist und auch als Musiker bzw. Pianist. Schon beim ersten Vorspielen soll Mozart ausgerufen haben: »Den Bub müssen’s mir da lassen: den lass ich nicht aus; aus dem kann was werden!« Hummel wirkte am Esterházyschen Hof und wurde später Kapellmeister in Weimar. Besondere Aufmerksamkeit genossen zu seiner Zeit seine vielen Klavierkompositionen und Kammermusikwerke. So blieb das Oratorium "Der Durchzug durchs Rote Meer" zunächst unbeachtet und wurde sogar noch im letzten Jahr im neuen Artikel im MGG als "nicht erhalten" bezeichnet, dabei liegt das Autograph schon seit über hundert Jahren in der British Library in London. Das Werk - wenn auch nicht vom Umfang her - lehnt sich an Haydns Schöpfung, an Oratorien Händels und CPE Bachs an, doch es erweist sich in der melodischen Erfindung und formalen Ausgestaltung als ganz eigenständige Arbeit. Wie so oft bewahrt Hermann Max und seine Ensembles dieses hervorragende Werk vor dem Vergessen!
Product Information
Hummel, Max, and the Oratorio
Johann Nepomuk Hummel, a native of Bratislava, numbers among
Mozart’s few documented pupils and was the only one of them to
go on to enjoy a professional international career as a composer and
a performing musician or pianist. Already on a first hearing of his
playing, Mozart is said to have exclaimed, »You have to leave
the boy with me; I won’t let him go; he can become something!«
Hummel was employed at the Esterházy court and later became
music director in Weimar. During his lifetime his many piano
compositions and chamber works attracted special attention. The
oratorio Der Durchzug durchs rote Meer (The Passage Through the
Red Sea) at first went unnoticed and continued to be labeled as »no
longer extant« even last year in the new article in MGG, though the
autograph has been in the holdings of the British Library in London for
more than a hundred years. It shows the influence of Haydn’s Creation
or the oratorios of Handel and C. P. E. Bach but is shorter and an entirely
independent piece of work in its melodic invention and formal elaboration.
As so often before, Hermann Max and his ensembles have rescued an
outstanding work from oblivion!
Press comments
klassik-heute. de 01 / 07: "Eine Sensation ist die
Entdeckung dieses Oratoriums von Hummel. Eine ungemein
spannungsvolle Aufführung mit nie abbrechendem, großen
Bogen. Alle Beteiligten musizierten mit einem Höchstmaß
an Konzentration und Ausdruck. Hermann Max ist eine
Entdeckung ersten Ranges und eine vorbildliche
Interpretation gelungen."
FonoForum 04 / 07: "Aufs Ganze gesehen ist dies eine
Darstellung voller Leben und Dramatik, in der Max wieder
einmal eine sichere Hand für dieses spezielle Genre
beweist."
Pizzicato 04 / 07: "Freunde von guter Chormusik werden
begeistert sein."
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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