"6 Sonaten für Hammerklavier mit Begleitung
von Violine oder Flöte op. 16"
(Nr. 1, 3 & 5 f. Violine & Hammerklavier;
Nr. 2, 4 & 6 f. Traversflöte & Hammerklavier)
Die Ursprünge der Sonate für Klavier und ein Melodieinstrument sind noch nicht gänzlich erforscht worden. Klar ist aber soviel: Im Barock fiel dem Tasteninstrument die Begleitung zu, der ausgesetzte Generalbaß. Als dann das galante Zeitalter anfing, übernahm das Klavier ganz eindeutig die Führung und degradierte das Melodieinstrument - meist Violine oder Flöte - zum begleitenden Partner, der sich erst im Verlauf des 19. Jahrhunderts voll emanzipieren konnte.
Deswegen sind aber die frühen Werke nicht schlechter, sie sind nur anders konzipiert.
Johann Christian Bach veröffentlichte 1779 seine Sechs Sonaten für das Piano Forte mit Begleitung einer Violine oder Flöte op. 16, die diesen galanten Typ geradezu idealtypisch repräsentieren.
Mozart waren sie große Vorbilder.
Die Salzburger Hofmusik mit Wolfgang Brunner, Piano Forte, Christine Busch, Violine und Karl Kaiser, Flöte hat sie jetzt ebenso idealtypisch für cpo eingespielt.
Press comments
Ingeborg Allihn in FonoForum 8 / 97: "Johann Christian,
der sogenannte Londoner Bach, war ein Originalgenie.
Gerade in den kleinen, 'unauffälligen' Gattungen wird
diese Tatsachen offenkundig - auf eine charmante,
unprätentiöse und sehr sympathische Art. Einfühlsame
Interpreten, natürliches, präsentes Klangbild."
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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