Johann Adolph Hasse erreichte zwar mit seinen Werken seit den 1730er Jahren eine europaweite Berühmtheit, die nur mit derjenigen von Händel und Haydn vergleichbar ist, aber heute ist sein Name eher aus dem kulturellen Gedächtnis verschwunden, weil die Bindung seiner Musik an traditionelle Gattungen wie z. B. die italienische opera seria nach dem Ende des 18. Jahrhunderts eine länger wirkende Popularität verhinderte. Während Hasse seine frühe Berühmtheit vor allem seinen Opern verdankte, finden in neuerer Zeit vor allem seine Kirchenmusikwerke enorme Beachtung. Die meisten dieser Werke schrieb Hasse für die Gottesdienste in der Katholischen Hofkirche zu Dresden. Sein Te Deum von 1751 fand eine weite Verbreitung in ganz Mitteleuropa. In der Dresdner Hofkirche verdrängte das Werk seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts alle anderen Kompositionen und wurde so das Dresdner Te Deum schlechthin. Dieses und die anderen auf der CD zu hörenden Kirchenmusikwerke Hasses verdienen auf jeden Fall große Aufmerksamkeit!
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T h e Dresden Te Deum
Although Johann Adolph Hasse’s compositions brought him fame throughout Europe beginning in the 1730s and renown matched only by that of Handel and Haydn, today his name has virtually vanished from cultural memory: the reliance of his music on traditional genres such as the Italian opera seria served as an obstacle to its enduring popularity after the
end of the eighteenth century. While Hasse’s early fame rested above all on his operas, in more recent times it is especially his sacred compositions that have enjoyed immense esteem. He wrote most of these works for the religious services at the Catholic court church in Dresden. His Te Deum of 1751 met with broad dissemination throughout Central Europe. In the Dresden court church it supplanted all other such works from the beginning of the nineteenth century on – and thus came to be known as the Dresden Te Deum. In any case, this work and the other sacred compositions by Hasse heard on this CD merit our full attention!
Press comments
klassik. com 10 / 10: "Die CD ist ein schönes Beispiel für
den sinnenfrohen Katholizismus im Dresden des
18.Jahrhunderts."
Sächsische Zeitung 08 / 10: "Hasses Kompositionen an der
Nahtstelle von Spätbarock und Vorklassik gehören zum
Prächtigsten jener Epoche, das Vocalensemble und die
Hofkapelle heute zu den Besten ihrer Zunft. Zum
Niederknien schön."
F. F.dabei (Radio / TV Freizeit Berlin) 1 / 11: "Die
Mitglieder des sächsischen Vokalensembles artikulieren
auf dieser CD so klar und deutlich, dass man wunderbar
nachvollziehen kann, wie virtuos Hasse mit den
lateinischen Worten umgeht."
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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