„In ihm schien das Geschick wieder einen Meister ersten Ranges bescheren zu wollen. Vielseitig, auf jedem Gebiete sicher, oft neu und originell und doch natürlich und einfach, macht er wiederholt den Eindruck eines Auserlesenen und nähert sich der letzten Stufe zur Unsterblichkeit. Das Studium seiner Sinfonien ist sehr genussreich. Jede enthält Perlen und Proben einer musikalischen Urkraft.“ Mit diesen Worten kennzeichnet Hermann Kretzschmar in seinem vielgelesenen Concert-Führer am Ende des 19. Jahrhunderts den Komponisten Johann Wenzel Kalliwoda. Zu diesem Zeitpunkt waren Kalliwodas Werke aber schon aus dem Konzertsaal verschwunden, und sie blieben es bis heute. Dank einiger CD-Einspielungen gilt der Böhme, der den Hauptteil seines Berufslebens als Hofkapellmeister in Donaueschingen verbrachte, Kennern inzwischen als Geheimtip der Generation zwischen Beethoven einerseits sowie Schumann und Mendelssohn andererseits. Kalliwoda ist vielleicht der gewichtigste Vermittler zwischen Klassik und Romantik, und unsere neue Folge mit sinfonischen Werken unterstreicht dieses Urteil aufs Heftigste.
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Elemental Musical Power
»In him fate again seemed to want to grant a master of the first rank. Many-sided, sure of himself in every field, often new and original and yet natural and simple, he repeatedly makes the impression of a choice talent and nears the final stage on the way to immortality. The study of his symphonies is very pleasurable. Each contains pearls and proofs of an elemental musical power.« It was with these words that Hermann Kretzschmar described the composer Johann Wenzel Kalliwoda in his widely read concert guide from the end of the nineteenth century. By this time Kalliwoda’s works had already vanished from the concert hall, and the same continues to be true today. Thanks to some recent CD recordings, the Bohemian Kalliwoda, who spent most of his professional career as the court chapel master in Donaueschingen, is now an insider’s tip to those
who follow the generation between Beethoven and Schumann / Mendelssohn. Kalliwoda was perhaps the one most important mediator between classicism and romanticism, and our new series featuring his symphonic works most emphatically underscores this claim.
Rezensionen
,,Mögen seine späteren Werken auch im Zeichen einer gewissen Routine
stehen, so sind an den Sinfonien von 1829 und 1835 die genannten Qualitäten deutlich auszumachen und rechtfertigen in jedem Fall die Ausgrabung." (Fono Forum, 04 / 2011)
Press comments
klassik. com 10 / 10: "klassik-heute. com 10 / 10: "Verblüffend
ist der regelrecht kammermusikalische Beginn der vierten
Sinfonie. Die phantastisch emportreibenden Gesten, die
aus dem trauerhaft-verhaltenen Anfang dramatisch
aufschießen, gehören zu den markanten Erscheinungen der
Zeit. Warten wir ab, wie sich die erfreuliche und
erfreulich dargestellte Persönlichkeit in den noch
fehlenden drei Sinfonien zeigen wird. Die Neugier ist
groß."
Pizzicato 11 / 10: "Eine sehr spannende Musik mit manchen
überraschenden Wendungen."
Concerto 09 / 11: "Wer neue Hörerfahrungen in der Sinfonik
dse 19.Jahrhunderts sucht, wird hier bestens bedient."
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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