Jubilate Deo omnis terra;Ecce Dominus veniet;Hodie Christus
natus est;Ab oriente venerunt Magi;Nunc dimittis servum
tuum;O bone Jesu;Magnificat quarti toni;Wie lang, o Gott;
Surrexit pastor bonus;Ascendo ad patrem meum;Hodie completi
sunt;Adesto unus Deus;Cantate Domino canticum novum
Die klingende Denkmäler-Reihe Musica sacra Hamburgensis 1600–1800 möchte ein nachhaltiges Interesse für diese Glanzzeit der Hamburger Kirchenmusik wecken. Anhand exemplarisch ausgewählter, oftmals unbekannter Kompositionen, dargeboten von renommierten Ensembles aus dem Bereich der Alten Musik, sollen die Vielfalt wie auch manche Besonderheiten der in Hamburg entstandenen Kirchenmusik von der frühen Neuzeit an bis zur beginnenden Romantik vermittelt werden. Die Reihe wurde von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius initiiert. Beratende Unterstützung erfährt sie von seiten der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, weitere Kooperationspartner sind Deutschlandradio Kultur sowie das Klassiklabel cpo.
Zum Inhalt der CD:
San Marco in Hamburg
Im 16. und 17. Jahrhundert entwickelte sich in Hamburg ein vielfältiges und äußerst niveauvolles Musikleben, dessen Zentren die vier Hauptkirchen waren. Auch hier hatte sich natürlich mehrchörige Musik unter dem Einfluss älterer norditalienischer Komponisten etabliert. Einige protestantische Komponisten dieser Zeit – zu nennen sind besonders Hassler und Schütz – studierten diesen Stil direkt bei den berühmtesten italienischen Meistern, Andrea und Giovanni Gabrieli, die beide am Markusdom in Venedig tätig waren. Obwohl Hieronymus Praetorius keinen direkten Kontakt zu italienischen Komponisten hatte, sind seine Werke für zwei oder drei Chöre ohne deren Einflüsse nicht denkbar. Sein fünfbändiges Opus musicum entstand zwischen 1599 und 1625 und stellt die früheste in Hamburg veröffentlichte Sammlung mit polyphoner Kirchenmusik dar, ist repräsentativ für den italienischen Einfluss auf die geistliche Musik Norddeutschlands und zeigt eine faszinierende Mischung von alten und neuen Stilen. Praetorius kann hier als bedeutendster deutscher Pionier gelten.
Product Information
San Marco in Hamburg
During the sixteenth and seventeenth centuries Hamburg developed a music culture centering on its four principal churches and distinguished by great variety and the highest standards of excellence. Here too, of course, polychoral music exhibiting the influence of earlier Northern Italian composers had been able to establish itself. Some Protestant composers of the time, including Hassler and Schütz, had studied this style directly with Andrea and Giovanni Gabrieli, the most renowned Italian masters, both of whom were active at St. Mark’s Cathedral in Venice. Although Hieronymus Praetorius had no direct contact with Italian composers, his works for two
or three choirs would have been absolutely unimaginable without their influence. His five-volume Opus musicum composed between 1599 and 1625, the earliest collection of polyphonic church music published in Hamburg, exemplifies Italian influence on Northern German sacred music
and exhibits a fascinating mixture of old and new styles. Praetorius may be regarded as the most important German pioneer in this field.
Press comments
klassik-heute. com 08 / 08: "Bestechend lebendige
Wiedererstehung. Bestens versteht es Cordes, die Pracht
und Herrlichkeit Venedigs auf die reiche und
selbstbewusste Hansestadt Hamburg zu übertragen."
klassik. com 08 / 08: "Die Musiker der Weser-Renaissance
lassen mit ihrer glanzvollen Interpretation ihre
Praetorius-Einspielung würdig ausklingen und machen
gleichzeitig Hoffnung auf weitere so gelungene Aufnahmen
zur Hamburger Kirchenmusik."
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NoteCD (Compact Disc)
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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