Georges Onslow (1784-1853) gehört – zusammen mit Louis Spohr, Ferdinand Ries und Friedrich Ernst Fesca (allesamt gut vertreten auf cpo!) einer Generation von Symphonikern an, die von der Musikgeschichtsschreibung verständlicherweise, aber zu Unrecht vernachlässigt wurde. Beethovens Werke waren die Norm, da hatten die unmittelbaren Zeitgenossen einen schweren Stand. Onslow war dabei als Franzose insofern noch ein Sonderfall, als die Instrumentalmusik im Paris des frühen 19.Jahrhunderts neben der alles bestimmenden Oper eh keine Rolle spielte. Erst der genialische Berlioz konnte hier einen Wandel schaffen, so dass sich ab ca. 1830 – nicht zuletzt auch dank der zwischen 1829 und 1846 entstandenen vier Symphonien Onslows – eine eigene Tradition französischer Instrumentalmusik etablieren konnte. Onlow zeigt sich hier, wie in seiner wundervollen Kammermusik, als absoluter Meister der klassischen Form, und die Pariser Presse schwärmte bald von „unserem französischen Beethoven“. Zum Abschluss unserer Gesamteinspielung mit der NDR RADIOPHILHARMONIE unter Johannes Goritzki veröffentlichen wir nun die erste und die dritte Symphonie.
Press comments
klassik. com 12 / 04: "Den Ausführenden kann man zu der
herausragenden Interpretationsleistung nur gratulieren."
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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