Franz Xaver Richter ( 1709-1789) war der große alte Mann der Mannheimer Schule. Für den acht Jahre jüngeren Begründer dieser bahnbrechenden Institution, Johann Anton Stamitz, war er so etwas wie eine Vaterfigur. Hugo Riemann schrieb über das Verhältnis der beiden:
Da wir annehmen müssen, das Richter um die Zeit, wo Stamitz Einfluss auf sein Schaffen gewann, bereits im reifen Mannesalter stand und eine erhebliche Selbstständigkeit erlangt hatte, so versteht es sich von selbst, dass er nicht mehr urplötzlich sich in einen jugendlichen Brausekopf verwandeln konnte. Der Grundzug von Richters künstlerischer Individualität ist und bleibt vielmehr weichgetönte Beschaulichkeit, oft mit einem Anfluge von Melancholie, der aber launige Einfälle aller Art die Waage halten."
Als dieses findet man auch in den hier vorgelegten Flötenkonzerten in D-Dur und e-moll und seinem einzigen Oboenkonzert.
Unsere cpo-bewährten Solisten sind Robert Dohn, Flöte und Lajos Lecses, Oboe. Bohgdan Warchal begleitet kundig mit seinem slowakischen Kammerorchester-
Pressestimmen
D. Steppuhn in FonoForum 7 / 94:"Erneut hat CPO
mit diesen anmutigen und bisher unbekannten
Bläserkonzerten Pionierarbeit geleistet. Und wieder
begleiten mit Schwung Bohdan Warchal und sein
Orchester die inspiriert und mit virtuoser Geste
ihre Partien gestaltenden Solisten. Als Beispiele
frühklassischen Einfallsreichtums willkommene
Katalogneuheiten!"
American Record Guide 9 / 94:"Exzellente Beispiele
für das frühklassische Konzert."
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