Italien – das war im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert musikalisch betrachtet Synonym für Vokalmusik und besonders für die Oper. Die Instrumentalmusik und vor allem deren Hauptgattung Symphonie überließ man lieber den rationalen Nachbarn im Norden. Und doch gab es am Ende des 19. Jahrhunderts in Italien ganz erstaunenswerte Bestrebungen, auch hier die Kunst ohne Worte heimisch zu machen. Zum Beispiel von Franco Alfano (1875-1954), der seinen musikgeschichtlichen Ruhm vor allem der Vollendung von Puccinis Turandot verdankt, aber auch mit seinen beeindruckenden Opern „Risurrezione“ und „Cyrano de Bergerac“ (veröffentlicht auf cpo) bedeutende Beiträge geliefert hat. Nun stellen wir ihn mit seinen beiden Symphonien als einen der Pioniere großer italienischer Symphonik vor. So ist die erste Symphonie von 1912 ein üppiges nachimpressionistisches Werk mit einer komplexen, programmatisch-erzählenden Anlage, ein orchestrales Drama. Die zweite Symphonie von 1931 ist dann ein viel intimeres, zurückhaltenderes Werk von pastoraler Resignation. Zwei veritable Entdeckungen!
Press comments
Ostthüringer Zeitung 02 / 05: "Wir erleben Musik, deren
Reichtum an Emotionen und Klängen ungemein fesselt. Die
Ausdrucksvielfalt beider Werke ist das richtige
Betätigungsfeld für das Brandenburgische Staatsorchester
Frankfurt / Oder und den Dirigenten Israel Yinon - sie
fahren hier eine außergewöhnlich imponierende Ernte ein."
FonoForum 06 / 05: "Musikalisch ungemein reiche, brillant
gestaltete Fresken, die sich an der Suggestivität von
Opernmusik messen lassen können. Bestechend originelle
Instrumentierung."
klassik. com 07 / 07: "Also nicht wie hin, kaufen und dann
beste Unterhaltung genießen."
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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