»Seine Musik ist oftmals kühn gesetzt, enthält starke Kontraste und geschickte Detailarbeit in reicher Menge«: So beurteilte man die Kompositionen von Ferdinand Ries in England, wo er ab 1813 elf Jahre lang lebte. Der Beethoven-Schüler und -Sekretär brachte es hier zu Ansehen und Wohlstand, was nicht nur an seiner in England äußerst populären sinfonischen Musik lag, sondern auch durch seine meisterhafte Kammermusik begründet wurde. Kammermusik wie die beiden Klavierquartette op. 13 und op. 17 aus den Jahren 1808 und 1810. Sie folgen der klassisch-dreisätzigen Struktur, in der man Nachklänge von Mozart, Beethoven und Mendelssohn finden kann, ohne die ausgeprägte Stimme des Komponisten Ferdinand Ries zu verbergen. Der Charme dieser Kompositionen liegt in ihrer von romantischer Fantasie gefärbten klassischen Logik. Das Mendelssohn Trio Berlin (Stephan Picard, Ramon Jaffé, Andreas Frölich) wird von Daniel Raiskin an der Viola unterstützt.
Press comments
Klassik-heute. de: "Die Klavierquartette sind ein Beispiel
für das echte kompositorische Können Ries'. Allen Freunden
guter Kammermusik dringend empfohlen."
American Record Guide 8 / 2003: "Grandiose neue Platte."
Musicweb. uk. net: "Wenn es mehr Gerechtigkeit in der
musikalischen Welt gäbe, würden diese Werke viel häufiger
gehört. Schwer vorzustellen, dass diese Musik besser
dargeboten werden könnte als hier."
Classical Music Web: "Exzellente Musik, herausragend
in Klang und Interpretation."
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