Endlich können wir unsere Weingartner-Edition fortsetzen - dieses Mal mit Kammermusik, die für den Komponisten eine genau so große Rolle in seinem umfangreichen Oeuvre spielt wie die Orchestermusik. Das 5. Quartett sowie sein Streichquintett op. 40 zeigen Weingartner erneut als Komponist von Autorität, Geschmack und hohem Können. Das Quartett breitet immer neue Überraschungen vor uns aus, obwohl vor allem die formgebenden Mittel des viersätzigen Werkes seit langem zum Standardrepertoire von Weingartner gehörten. Auch das Quintett ist sehr vielseitig und zeigt eine kolossale Intensität des fast durchweg thematischen Motivgeflechts. »Aber so ist er nun mal, unser Herr mit den vielen Gesichtern«, wie unser Textautor v. d. Hoogen schreibt. Die einfallsreichen Werke werden erneut von dem schweizerischen Sarastro Quartett interpretiert, das "über eminenten Klangsinn, sicheres Formgefühl und die Fähigkeit, Weingartners musikalische Mitteilungen in jedem Moment überzeugend und spannend an den Hörer zu bringen.« (Klassik heute 7 / 08 zu Vol. 1).
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Weingartner’s String Quartets Vol. 2
We now are finally able to continue our Weingartner edition – this time with chamber music, which for him occupied the same high importance in his extensive oeuvre as did his orchestral music. The Quartet No. 5 and the String Quintet op. 40 again show us Weingartner as a composer of authority, taste, and high talent. The quartet spreads out before us a constant series of surprises even though the formal means of the four-movement work had long belonged to his standard repertoire. The quintet is also very versatile and exhibits a colossal intensity in what is its almost entirely thematic motivic fabric. »But this is just the way he was, our hero with a thousand faces,« as our text author Eckhardt van den Hoogen
writes. Weingartner’s works rich in ideas and imagination have repeatedly been interpreted by the Swiss Sarastro Quartet, which is able »with its eminent musicianship, flawless formal intuition, and capability at every moment convincingly and captivatingly to convey Weingartner’s musical communications to the listener« (Klassik heute 7 / 08 of Vol. 1).
Press comments
klassik-heute. com 10 / 10: "Wie die Musiker des 1994 von
Mitgliedern des Musikkollegiums Winterthur gegründeten
Sarastro Quartetts, hier verstärkt durch die
Solo-Bratscherin des Basler Sinfonie Orchesters Petra
Vahle, das monumentale Werk bewältigen, verdient ebenso
höchste Bewunderung wie die Unbeirrbarkeit, mit der sie
sich durch das harmonische Labyrinth des Quartetts
hindurcharbeiten. Mit ihrer ebenso leidenschaftlichen wie
feinfühligen Wiedergabe leisten sie einen hervorragenden
Beitrag, um die zu Unrecht vergessene Musik Weingartners
wieder ins Bewusstsein zu rufen."
klassik. com 04 / 11: "Mit viel Verve und äußerst genau und
stilsicher gestalten die Musiker diese Kammermusik, die
einerseits ausgesprochen romantisch und geradezu
wagnerisch daherkommt, auch den späten Beethoven nicht
verleugnen kann, dann aber wieder vor Witz und Übermut
sprüht, auch mit opernhaft-symphonischen Zügen spielt und
mithin die ganze Bandbreite der
Interpretationsmöglichkeiten fordert."
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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