Arnold Schönberg (1874-1951): Pierrot Lunaire op.21
- Arnold Schönberg (1874–1951)
- Pierrot Lunaire op.21
- CD i **;
Detailed Information
+Berio: Folk Songs
- Artist: Stella Doufexis, Maria Baptist, opus21musikplus, Konstantia Gourzi
- Label: Neos, DDD, 2006
- Order number: 6016049
- Release date: 14.9.2007
- 1 Pierrot lunaire op. 21 (nach Gedichten von Albert Giraud): Teil 1 Start
- 2 Nr. 1: Mondestrunken Start
- 3 Nr. 2: Colombine Start
- 4 Nr. 3: Der Dandy Start
- 5 Nr. 4: Eine blasse Wäscherin Start
- 6 Nr. 5: Valse de Chopin Start
- 7 Nr. 6: Madonna Start
- 8 Nr. 7: Der kranke Mond Start
- 9 Jazz Interlude 1 Start
- 10 Pierrot lunaire op. 21 (nach Gedichten von Albert Giraud): Teil 2 Start
- 11 Nr. 8: Nacht Start
- 12 Nr. 9: Gebet an Pierrot Start
- 13 Nr. 10: Raub Start
- 14 Nr. 11: Rote Messe Start
- 15 Nr. 12: Galgenlied Start
- 16 Nr. 13: Enthauptung Start
- 17 Nr. 14: Die Kreuze Start
- 18 Jazz Interlude 2 Start
- 19 Pierrot lunaire op. 21 (nach Gedichten von Albert Giraud): Teil 3 Start
- 20 Nr. 15: Heimweh Start
- 21 Nr. 16: Gemeinheit! Start
- 22 Nr. 17: Parodie Start
- 23 Nr. 18: Der Mondfleck Start
- 24 Nr. 19: Serenade Start
- 25 Nr. 20: Heimfahrt Start
- 26 Nr. 21: O alter Duft Start
- 27 Folk songs Start
- 28 Black is the colour Start
- 29 I wonder as I wander Start
- 30 Loosin yelav Start
- 31 Rossignolet du bois Start
- 32 A la femminisca Start
- 33 La donna ideale Start
- 34 Ballo Start
- 35 Motettu de tristura Start
- 36 Malorous qu'o uno fenno Start
- 37 Lo fïolaire Start
- 38 Azerbaijan love song Start
Product Information
Musikalischer Spannungsbogen von Schönberg zu Berio„Luciano Berio verkörpert für mich mit seinen Folk Songs einen musikalischen Gegensatz und Ausgleich zu Schönbergs Musik. Zwischen beiden existiert ein höchst lebendiger musikalischer Spannungsbogen: Pierrot ist die Frage und Folk Songs ist die Antwort. Ich finde, man kann diese Kompositionen ohne Verlust sowohl im traditionellen Konzertsaal, im Kabarett, in einer Bar oder sogar am Strand aufführen - zielen doch beide ebenso auf das Auge wie auf das Ohr. Allerdings hatte ich mit Pierrot zunächst ein Problem: Der dichte Ablauf der Komposition schien mir zu intensiv. Zwischen den drei Teilen benötigte ich Zeit - eine Atempause, eine ‘Ablenkung’ - um den nächsten Teil wirklich hören zu können.
Ich versuchte also, das Stück am Klavier ohne angegebenen Rhythmus und Dynamik zu spielen und bemerkte dabei in mir eine Tendenz, über Schönbergs Themen zu improvisieren. Ich war erstaunt, wie die Pierrot-Akkorde mich in einem langsamen Tempo gespielt deutlich an Jazz-Akkorde erinnerten. Also fragte ich die Jazzpianistin Maria Baptist, ob sie mit mir vierhändig improvisieren wolle. Tatsächlich begeisterte die Musik sie so sehr, dass sie beschloss, die gesamte ziemlich schwierige Klavier-Partie einzustudieren. Ihre von Schönberg inspirierten Interludes zwischen den einzelnen Teilen von Pierrot verändern deutlich die Wahrnehmung der Komposition.“ (Konstantia Gourzi)
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