Giuseppe Verdi (1813-1901): Capriccio für Fagott & Orchester
- Giuseppe Verdi (1813–1901)
- Capriccio für Fagott & Orchester
- CD i **;
Detailed Information
Oboe & Orchester;Credo für Tenor, Bass,
Männerchor & Orchester
+Transkriptionen für Blasorchester aus
"Un Giorno di Regno" & "Attila"
- Artist: Tenzi, Abete, Negroni, Vernizzi,"G. Verdi" Or- chestra & Chorus, Pedretti
- Label: Arts, DDD, 00
- 1 Credo für Tenor, Bass, Männerchor und Orchester Start
- 2 Credo in unum Deum Start
- 3 Et incarnatus est Start
- 4 Et resurrexit Start
- 5 Capriccio per fagotto con accompagnamento di grande orchestra Start
- 6 Allegro - Andante sostenuto - Allegretto - Allegro - Andantino - Allegro - Animato - Allegretto Start
- 7 Introduzione, Andante e Tema con variazioni per oboe solo sopra un motivo della Straniera di Bellini ... Start
- 8 Introduzione Start
- 9 Andante Start
- 10 Tema con Variazioni Start
- 11 Un giorno di Regno (Sinfonia) Start
- 12 Attila (Oper in 1 Prolog und 3 Akten) (version for band) (Auszug) Start
- 13 Cavatina Start
- 14 Szene: Largo - Rezitativ - Allegro Start
- 15 Romanze: Andantino Start
- 16 Terzett: Allegro - Adagio - Allegro molto mosso - Adagio Start
Product Information
Eine unerwartete Hommage an Verdi zu dessen 100. Todesjahr 2001: Drei bisher unveröffentlichte Werke von höchstem Interesse – nicht nur für die Fachwelt – sowie drei außerordentliche Stücke für Musikkapelle, die zwischen 1830 und 1840 komponiert wurden.Diese Werke wurden in der Nähe von Verdi’s Heimatstadt Busseto (bei Parma) entdeckt und dokumentieren die frühe Entwicklung des Komponisten. Das „Credo“ ist das erste geistliche Werk, das Verdi komponierte, und es ist weit mehr als ein Fingerzeig auf seine spätere Meisterschaft.
In drei Abschnitte gegliedert, weist der meditative Mittelteil in seiner Melodieentwicklung bereits auf mehrere seiner späteren Opern hin. Man hört hier den Komponisten von „Nabucco“, „Attila“ und „I Lombardi“.
Als einziges Instrumentalwerk Verdis galt, neben seinen Ouvertüren, bisher das Streichquartett. Obwohl die Fachwelt von mehreren frühen Werken für Soloinstrumente wusste, galten diese als verschollen.
Dem Musikwissenschaftler Fausto Pedretti schließlich gelang der Fund des Capriccio für Fagott und Orchester im Archiv einer kleinen Kirche in Busseto sowie der Nachweis, dass ein bisher dem Verdi-Schüler Giacomo Mori zugeschriebenes Stück für Oboe und Orchester tatsächlich zum Großteil vom Lehrer persönlich stammt. Ein ausführlicher Briefwechsel zwischen Mori und Verdi belegt dessen umfassende Mithilfe an diesem Werk.
So komponierte Verdi die Introduktion, die Themen aus Nabucco und Simon Boccanegra vorwegnimmt und verbesserte und korrigierte die folgenden Variationen.
Das Capriccio für Fagott und Orchester ist nicht nur ein beifallheischendes Stück sondern ein feinsinnig gesetztes Konzert, komponiert von einem Verdi, der all zu oft sein großes Empfinden für die Oper zurückstellen musste. Es ist ein eindrucksvolles Werk, das von nun an sicherlich seinen Platz im Repertoire für Fagott haben wird.
Die abschließenden drei Stücke komponierte Verdi für die Musikkapelle von Busseto, die Verdi 10 Jahre lang leitete. In der Transkription der Ouvertüre zur Oper Un Giorno di Regno existiert sogar noch die Originalstimme der Trommel, die Verdi selbst spielte. Die beiden anderen Stücke sind Transkriptionen einer Cavatina und eines Terzettes aus der Oper Attila.
Press comments
E. Pluta in FonoForum 8 / 01: "Da die Aufnahme ein unge- trübtes Hörvergnügen bereitet, nicht zuletzt dank des Fagottisten Rino Vernizzi und des Oboisten Alberto Negroni, ist sie uneingeschränkt zu empfehlen."Currently not available

