William Byrd (1543-1623): Second Service & Consort Anthems
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1
Arise, o Lord - Help us, o God (Anthem)
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2
O God, that guides the cheerful sun (Anthem)
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3
Allack, when I look back (Anthem)
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4
In nomine à 5 (Nr. 2) (Instrumental)
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Messe Nr. 2 (Auszug)
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5
Magnificat
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6
Fantasia für Orgel d-moll
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Messe Nr. 2 (Auszug)
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7
Nunc dimittis
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8
In nomine à 5 (Nr. 4) (Instrumental)
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9
Blessed is he that fears the Lord (Anthem)
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10
Thou God that guid'st (Anthem)
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11
O Lord, make thy servant Elizabeth (Anthem)
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12
Fantasia für Orgel a-moll
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13
Lord in thy wrath (Anthem)
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14
In nomine à 5 (Nr. 5) (Instrumental)
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15
Have mercy upon me, O God (Anthem)
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16
Why do I use my paper, ink and pen? (Anthem)
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17
Prevent us, O Lord (Anthem)
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Product Information
Preziosen für die anglikanische Liturgie
Nein, Königin Elisabeth I. liebte die katholische Kirche nicht! Vielmehr ließ sie die Anhänger der katholischen Opposition ihres Königreiches hinrichten, wenn diese nicht klug genug waren, rechtzeitig in die Emigration zu entweichen. So entstand im katholischen Antwerpen eine bemerkenswerte Exilkolonie englisch-katholischer Künstler, die dort frei von Verdächtigungen und Verfolgungen ihr Metier ausüben konnten. William Byrd indessen blieb daheim und behauptete als bekennender Katholik eine führende Position in der königlichen Kapelle.
William Byrds Ruhm war zunächst in seinen außerordentlichen Leistungen als Tastenvirtuose begründet; sein Ruf als Orgelspieler und Cembalist war unter Zeitgenossen legendär. Nachdem er schon als junger Mann das Amt des Organisten an der Lincoln Cathedral innegehabt hatte, wurde er mit 27 Jahren Mitglied der königlichen Kapelle. Obwohl er seinem katholischen Glauben treu blieb, diente er Königin Elisabeth I. loyal als Mitglied der Hofkapelle, bis er sich im Alter von fünfzig Jahren vom aktiven Hofdienst zurückzog.
Königin Elisabeth brachte William Byrd offensichtlich außerordentliche Wertschätzung entgegen, da er es sich sogar leisten konnte, ein Trauerlied auf den Tod Maria Stuarts, der katholischen Nebenbuhlerin Elisabeths, zu schreiben. Ein wichtiger Teil des Vokalschaffens von William Byrd ist der lateinischen Kirchenmusik gewidmet, er sah sich hierin der englischen Tradition verpflichtet, die in den vorhergehenden zwei Jahrhunderten großartige Meisterwerke der geistlichen Musik geschaffen hatte. Nun hatte allerdings die neue anglikanische Kirche eine eigene englischsprachige Liturgie eingeführt, Latein wurde als liturgische Sprache lediglich noch an der Chapel Royal geduldet. Byrd begab sich mit seinem mutigen Nonkonformismus durchaus ins Abseits, konnte freilich auf die Unterstützung der Königin bauen, die offensichtlich den Musikverstand ihres Vaters Heinrichs VIII. geerbt hatte und Byrds überragende Meisterschaft fraglos erkannte. So erhielt er beispielsweise gemeinsam mit seinem älteren Kollegen Thomas Tallis 1573 von der Königin ein Patent, das beiden Komponisten auf 21 Jahre ein exklusives Verwertungsrecht an ihren Kompositionen einräumte, ein damals äußerst seltener Fall von Urheberrechtsschutz.
Byrd zeigte sich dankbar und ergeben: Er komponierte zahlreiche Stücke für die neue anglikanische Liturgie und ist nicht zuletzt dank der auf dieser CD vereinten Preziosen für die anglikanische Liturgie bis auf den heutigen Tag zu einem Rückgrat der Kirchenmusik der Church of England geworden.
Rezensionen
"Wunderbar nuanciert agieren die beiden Gesangssolisten, die von Fretwork geradezu getragen werden." FONO FORUM
"Das Gambenensemble Fretwork zeigt sowohl in den kammermusikalischen Werken als auch in der Begleitfunktion seine herausragende Klasse."
KLASSIK. COM
Press comments
FonoForum 01 / 08: "In diesem Fall setzt sich ein recht
markanter Knabensopran vom Chorklang ab und verleiht
dieser Stimme ein arg starkes Gewicht. Wunderbar nuanciert
agieren die beiden Gesangssolisten, die von Fretwork
geradezu getragen werden."
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