Detailed Information

Sound Format: stereo & multichannel (Hybrid)
  • Artist: Concert Royal Köln
  • Label: Musicaphon , DDD, 2010
  • Order number: 1141958
  • Release date: 17.11.2010

Sonate für Oboe und Basso continuo Nr. 1 B-Dur

  1. 1 1. Adagio Start
  2. 2 2. Vivace Start
  3. 3 3. Adagio Start
  4. 4 4. Allegro Start

Sonate für Oboe und Basso continuo Nr. 2 c-moll

  1. 5 1. Adagio Start
  2. 6 2. Allegro Start
  3. 7 3. Poco largo Start
  4. 8 4. Adagio Start
  5. 9 5. Allegro Start

Sonate für Oboe und Basso continuo Nr. 3 f-moll

  1. 10 1. Adagio Start
  2. 11 2. Vivace Start
  3. 12 3. Largo Start
  4. 13 4. Presto Start

Sonate für Oboe und Basso continuo Nr. 4 g-moll

  1. 14 1. Adagio Start
  2. 15 2. Vivace Start
  3. 16 3. Adagio Start
  4. 17 4. Allegro Start

Sonate für Oboe und Basso continuo Nr. 5 Es-Dur

  1. 18 1. Adagio Start
  2. 19 2. Allegro Start
  3. 20 3. Adagio Start
  4. 21 4. Presto Start

Sonate für Oboe und Basso continuo Nr. 6 F-Dur

  1. 22 1. Adagio Start
  2. 23 2. Vivace Start
  3. 24 3. Adagio Start
  4. 25 4. Allegro Start

Sonate für Oboe und Basso continuo Nr. 7 B-Dur

  1. 26 1. Adagio Start
  2. 27 2. Vivace Start
  3. 28 3. Adagio Start
  4. 29 4. Presto Start

Sonate für Oboe und Basso continuo Nr. 8 Es-Dur

  1. 30 1. Largo Start
  2. 31 2. Allegro Start
  3. 32 3. Adagio Start
  4. 33 4. Allegro Start

Sonate für Oboe und Basso continuo Nr. 9 B-Dur

  1. 34 1. Largo Start
  2. 35 2. Presto Start
  3. 36 3. Adagio Start
  4. 37 4. Allegro Start

Sonate für Oboe und Basso continuo Nr. 10 Es-Dur

  1. 38 1. Largo Start
  2. 39 2. Allegro Start
  3. 40 3. Largo Start
  4. 41 4. Allegro Start

Sonate für Oboe und Basso continuo Nr. 11 g-moll

  1. 42 1. Adagio Start
  2. 43 2. Vivace Start
  3. 44 3. Allegro Start

Sonate für Oboe und Basso continuo Nr. 12 c-moll

  1. 45 1. Adagio Start
  2. 46 2. Vivace Start

Product Information

Der Londoner Geiger, Cembalist und Komponist William Babell erhielt seine erste Ausbildung von seinem Vater. Der war Fagottist am königlichen Theater in der Drury Lane. Sicher ist, dass er weitere Unterweisung von Johann Christoph Pepusch erhielt. Der gebürtige Berliner Pepusch hatte sich 1700 in England niedergelassen; er gehörte zu den Gründern der Academy of Ancient Music, als deren Direktor er bis zu seinem Tod fungierte. Pepusch war als Opernkomponist geschätzt und arbeitete zeitweilig mit Händel zusammen. Ob Babell auch Händels Unterricht genoss, kann zwar vermutet werden, sicher ist dies allerdings nicht. König Georg I. unterhielt neben dem offiziellen Hoforchester auch ein privates Ensemble, die King‘s Band, und dort fand Babell eine Anstellung als Geiger. Vom November 1718 bis zu seinem frühen Tod bekleidete Babell auch das Organistenamt an All Hallows in der Bread Street, wo ihm John Stanley nachfolgen sollte. Babell komponierte Sonaten für Violine, Flöte und Basso continuo und spezialisierte sich auf Arrangements von Arien aus bekannten Opern seiner Zeit für Tasteninstrumente. Damit erwarb er sich europaweit Reputation. Johann Mattheson, der Jugendfreund Händels, meinte, dass er Händel als Orgelvirtuose übertroffen habe. Auch der Musikhistoriker Sir John Hawkins bewunderte Babells Virtuosität; er stellte fest, dass seine Werke nur von sehr wenigen Künstlern außer ihm selbst adäquat gespielt werden konnten. Babells Transkriptionen von Arien aus Händels Oper „Rinaldo“ bezeichnete der Komponist selbst als Referenz für sein virtuoses Cembalospiel – Babell hatte sie übrigens aus dem Gedächtnis erstellt, Händels eigenen Improvisationen bei Aufführungen folgend.

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