Detailinformationen

Von Bülow: 5 Lieder op. 5 (Freisinn; Der Fichtenbaum; Wunsch;
Nachts; Volkslied); 3 Lieder op. 30 (Du bist für mich; Immer
fühl ich deine Nähe; Wenn an des Weltmeers Klippen)
+Walter: 3 Eichendorff-Lieder (Musikantengruß; Der junge
Ehemann; Der Soldat); 3 Heine-Lieder op. 12 Nr. 4-6
+Krauss: 8 Gesänge nach Gedichten von Rainer Maria Rilke
(Das war der Tag der weißen Chrysanthemen; Manchmal
geschieht es in tiefer Nacht; Gehst du außen die Mauern
entlang; Im flachen Land war ein Erwarten; Der Abend ist
mein Buch; Und reden sie dir jetzt von Schande; Wie eine
Riesenwunderblume prankt voll Duft die Welt; Herbst: Die
Blätter fallen)


  • Künstler: Petra Lang, Michael Volle, Adrian Baianu
  • Label: Oehms, DDD, 2004/2007
  • Bestellnummer: 1806368
  • Erscheinungstermin: 15.2.2008

Produktinfo

Dirigenten als Komponisten
„Es steckt in Ihnen die volle Gabe des Komponisten in der großen Bedeutung des Wortes.“ Als Franz Liszt 1863 diese Worte an seinen Freund, den Dirigenten Hans von Bülow, richtete, war es schon nicht mehr selbstverständlich, dass ein Dirigent auch komponierte und andererseits ein Komponist seine Werke auch selbst aufführte. Seitdem der Kapellmeister nicht mehr wie zu Haydns Zeiten am Cembalo durch den Generalbass das Ensemble zusammen hielt, war seine Rolle auf die eines Taktschlägers geschrumpft. Erst große Komponisten wie Weber und Wagner haben den Mythos des Dirigenten im heutigen Sinn geschaffen, Weber holte ihn auf seinen heute angestammten Platz vor dem Orchester, Wagner begründete mit ausladenden und befeuernden Bewegungen das interpretierende Dirigieren.

Die Generationsgenossen Mahler und Strauss waren in der Doppelrolle als dirigierender Komponist schon eine Seltenheit, in der folgenden Generation wurde das Komponieren für einen Dirigenten beruflich vollends zur Nebensache. Dabei blieb es für viele eine Herzensangelegenheit, so verstanden sich auch Otto Klemperer und Wilhelm Furtwängler im Kern ihres Wesens mehr als hervorbringende denn als reproduzierende Künstler. Die vorliegende CD vereint Kompositionen von drei Generationen zu einem musikgeschichtlichen Kaleidoskop. Während Hans von Bülow ganz in der deutschen romantischen Tradition des Liedes wurzelt, verarbeitet Walter Einflüsse seines Lehrmeisters und Freundes Mahler, Clemens Krauss wiederum zeigt in seinen 1920 erschienen Liedern Affinität zum Jugendstil.

Lieder Nr. 1-5 op. 5

  1. 1 Nr. 1: Freisinn Start
  2. 2 Nr. 2: Der Fichtenbaum Start
  3. 3 Nr. 3: Wunsch Start
  4. 4 Nr. 4: Nachts Start
  5. 5 Nr. 5: Volkslied Start

Lieder Nr. 1-3 op. 30

  1. 6 Nr. 1: Du bist für mich Start
  2. 7 Nr. 2: Immer fühl ich deine Nähe Start
  3. 8 Nr. 3: Wenn an des Weltmeer's Klippen Start

3 Lieder (nach Joseph v. Eichendorff)

  1. 9 Musikantengruß Start
  2. 10 Der junge Ehemann Start
  3. 11 Der Soldat Start

3 Lieder op. 12 Nr. 4-6 (nach Heine)

  1. 12 Tragödie 1: Entlieh mit mir Start
  2. 13 Tragödie 2: Es fiel ein Reif Start
  3. 14 Tragödie 3: Auf ihrem Grab Start

8 Gesänge nach Gedichten von Rainer Maria Rilke

  1. 15 Nr. 1: Das war der Tag der weißen Chrysanthemen Start
  2. 16 Nr. 2: Manchmal geschieht es in tiefer Nacht Start
  3. 17 Nr. 3: Gehst du außen die Mauern entlang Start
  4. 18 Nr. 4: Im flachen Land war ein Erwarten Start
  5. 19 Nr. 5: Der Abend ist mein Buch Start
  6. 20 Nr. 6: Und reden sie dsir jetzt von Schande Start
  7. 21 Nr. 7: Wie eine Riesenwunderblume prang voll Duft die Welt Start
  8. 22 Nr. 8: Die Blätter fallen Start

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