Sie kann singen, schluchzen, fröhlich jauchzen oder auch weinen: die Klarinette. Schon Mozart und Romantiker wie Schumann und Brahms liebten die vielen Möglichkeiten der Klarinette, bevor die jungen Franzosen im frühen 20. Jahrhundert entdeckten, dass man dem Instrument wunderbar jazzige Passagen anvertrauen konnte. Und französisches Repertoire ist auch das Thema von Sabine Meyers neuer Kammermusik-CD – eingespielt mit dem ukrainischen, heute in Wien lebenden Pianisten Oleg Maisenberg, der zum ersten Mal eine Aufnahme mit Sabine Meyer vorlegt.
Von Saint-Saëns bis Poulenc spannen die beiden Kammermusikpartner den weiten Bogen. Camille Saint-Saëns, eigentlich Spätromantiker, schrieb seine Klarinettensonate in seinem Todesjahr 1921, knüpfte dabei aber an modernste Strömungen der französischen Kammermusik an: Modern bedeutet neoklassizistisch, d. h. ohne romantischen Schwulst, dafür voller Witz und Anlehnungen an die Musik der Cabarets und Jazzclubs. Dafür stehen vor allem Francis Poulenc, aber auch Darius Milhaud, der mit seinem populären Stück »Scaramouche« ein virtuoses Highlight voll brasilianischer Samba-Rhythmik komponierte.
Pressestimmen
Stereo 07 / 07: "Sabine Meyer zelebriert diese
französischen Pretiosen mti geradezu frappierender
technischer Souveränität, einem in allen Lagen und
dynamischen Schattierungen kontrolliert schönen Ton und
einer tief empfundenen Musikalität. In Oleg Maisenberg
hat sie zudem einen in jeder Beziehung adäquaten Partner
gefunden."
Herkömmliche CD, die mit allen CD-Playern und Computerlaufwerken, aber auch mit den meisten SACD- oder Multiplayern abspielbar ist.
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