Robert Schumann (1810-1856): Sonaten für Violine & Klavier Nr.1-3
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Ganz offensichtlich war Ferdinand David neben seinem zeitweiligen Schüler Joseph Joachim einer der gewichtigsten Impulsgeber für Schumanns späte Hinwendung zu Violinwerken gewesen und hatte sich dementsprechend für die ersten Aufführungen der Sonaten op. 105 und op. 121 eingesetzt.
Schumann indessen gefiel seine erste Sonate a-moll für Pianoforte und Violine op. 105, die in nur fünf Septembertagen des Jahres 1851 entstanden war, nicht, und er legte mit den Worten „…da habe ich denn noch eine zweite gemacht, die
hoffentlich besser gerathenist …“im Abstand von nur sechs Wochen seine viersätzige zweite große Sonate d-moll op. 121 nach, die gemäß
der Widmung an Ferdinand David erstmals für Violine und Pianoforte benannt wird.
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FonoForum 06 / 11: "Turban zeigt mit Esprit, wie viel Musik
in diesen Miniaturen steckt, lotet dabei aber genauso die
emotionalen Tiefen von Schumanns Violinsonaten aus und
hält sich dabei an die Metronomangaben des Komponisten,
die nicht immer ernst genommen werden. Ingolf Turban ist
einer der wenigen wirklich kreativen und wagemutigen
Geiger, kaum jemand hat mehr Violinraritäten
ausgegraben."
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