Detailinformationen

+Liszt: Im Rhein, im schönen Strome;Die Loreley;Ich möchte
hingehen;Vergiftet sind meine Lieder;Schwebe, schwebe, blaues
Auge;Der du vom Himmel bist (1.& 3.Fassung);Es rauschen die
Winde;Oh! Quand je dors;3 Petrarca-Sonette

  • Künstler: Konrad Jarnot (Bariton),Alexander Schmalcz (Klavier)
  • Label: Oehms, DDD, 2006
  • Bestellnummer: 4533588
  • Erscheinungstermin: 15.6.2007
  1. 1 Im Rhein, im schönen Strome (Heine) (bearb. Eugen d'Albert) Start
  2. 2 Die Loreley (Heine) Start
  3. 3 Ich möchte hingehen (Herwegh) (bearb. Eugen d'Albert) Start
  4. 4 Vergiftet sind meine Lieder (Heine) (bearb. Eugen d'Albert) Start
  5. 5 Schwebe, schwebe, blaues Auge (Dingelstedt) Start
  6. 6 Blume und Duft (Hebbel) Start
  7. 7 Der du von dem Himmel bist (Goethe) (1. Fassung 1843) Start
  8. 8 Der du von dem Himmel bist (Goethe) (3. Fassung 1860) Start
  9. 9 Es rauschen die Winde (Rellstab) Start
  10. 10 Oh! Quand je dors (Hugo) Start

Petrarca-Sonette Nr. 1-3 S 270

  1. 11 Nr. 1: Benedetto sia il giorno Start
  2. 12 Nr. 2: Pace non trovo Start
  3. 13 Nr. 3: I'vidi in tera Start

Wesendonck-Lieder

  1. 14 1. Der Engel Start
  2. 15 2. Stehe still Start
  3. 16 3. Im Treibhaus Start
  4. 17 4. Schmerzen Start
  5. 18 5. Träume Start

Produktinfo

Franz Liszt betrachtete sein eigenes Liedschaffen mit großer Objektivität und einer kritisch-konstruktiven Haltung. So kann man an seinen Liedern ablesen, wie er von einem selbst erkannten Überreichtum an motivischen Anspielungen und lautmalerischen Momenten zu einer reduzierten Schlichtheit gelangte, die höchste Beherrschung des Metiers verrät. Unmittelbar nach der Vollendung von »Tristan und Isolde« komponierte Wagner fünf Lieder nach Gedichten seiner Muse Mathilde Wesendonck. In diesen Liedern spiegelt sich die unerfüllte Zuneigung der beiden wider.

Im Schatten großer Meisterwerke
Im Unterschied zu Robert Schumann und Johannes Brahms stand das Lied bei Franz Liszt und Richard Wagner nicht im Schwerpunkt ihres Schaffens. „Meine frühen Lieder sind oft zu aufgebläht sentimental und häufig zu vollgepfropft in der Begleitung“, hatte Franz Liszt selbst erkannt und gelangte schließlich zu einer reduzierten Schlichtheit und Ökonomie, die höchste Beherrschung des Metiers verrät. Dies ist hier besonders eindrucksvoll in den zwei Vertonungen des Goethe-Textes „Der du von dem Himmel bist“ von 1843 und 1860 nachvollziehbar.

Unmittelbar nach der Vollendung von Tristan und Isolde komponierte Richard Wagner fünf Lieder nach Gedichten seiner Züricher Muse Mathilde Wesendonck. In diesen Liedern spiegelt sich die unerfüllte Zuneigung der beiden wieder, gleichzeitig geben sie einen kammermusikalischen Kommentar zum Tristan ab, zwei der Lieder bezeichnet Wagner sogar als „Studien“ zu dieser Oper.

Pressestimmen

NDR Kultur 07 / 07: "Jarnot singt diese Lieder mit angenehm warmer und gleichzeitig hell timbrierter Stimme. Wie schon in seinen bisherigen Einspielungen gelingt es ihm, poetischen Geheimnissen behutsam auf den Grund zu gehen. Textverständlichkeit und kleinste Tonfärbungen setzt er akribisch zueinander in Beziehung. Das wirkt keinesfalls akademisch, sondern sinnlich und im besten Sinne romantisch. Jarnot singt nie spektakulär, das ist nicht seine Art. Doch die fast zierlichen dynamischen Prozesse, die winzigen Übergänge zwischen Erregung und Entspannung, zwingen den Hörer zu allerhöchster Aufmerksamkeit. Jarnot singt ein so konzentriertes und die Worte klug einbindendes Legato, dass nichts im Raum steht außer purer Gesanglichkeit. Auch in den ausgewählten Liedern von Franz Liszt lässt Jarnot seine Stimme nur an genau kalkulierten Höhepunkten auflodern, doch er verbeißt sich nie wütend in Worte und Akzente."

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