Richard Strauss (1864-1949): Alpensymphonie
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Richard Strauss (1864-1949) liebte die Berge. In Garmisch-Partenkirchen ließ er sich 1908 ein großes
Landhaus mit Panoramablick auf die Berge bauen. Sieben Jahre später vollendete er seine größte und letzte
sinfonische Dichtung: "Eine Alpensinfonie". Dieses imposante Werk repräsentiert Strauss’ grenzenlose
orchestrale Virtuosität und stellt in 22 kurzen Sequenzen eine ganztägige Wanderung in den Bergen dar -
von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, mit verschiedenen Naturphänomenen wie Gewitter und Sturm.
Dabei bedient sich Strauss ausgiebig der Tonmalerei und auch postwagnersche Klänge sind nicht zu
überhören.
Über 120 Musiker des Orchestre de l’Opéra National de Paris unter Leitung von Philippe Jordan
haben an der knapp einstündigen Aufnahme mitgewirkt und überzeugen den Hörer von der gigantischen
Kraft des Orchesterapparates. Das Magazin "Concerti" schreibt: "Die Plastizität des Klangbildes ist
vorbildlich, die Strukturen wachsen organisch in den Himmel (...) Zwischen Orchester und Chef glüht ein
heißer Draht."
Press comments
FonoForum 10 / 10: "Zwar verfügen die Streicher nicht ganz
über den schwelgenden Ton ihrer Kollegen aus Wien oder
Dresden, doch überzeugt die Wiedergabe durch ein
präsentes, französisch aufgehelltes Klangbild. Der
Verzicht auf allen Bombast a la Thielemann und das
Streben nach Klarheit und Transparenz schmälern die
Wirkung des Stücks in keiner Weise und liegen ganz auf
der Linie, die Richard Strauss selbst als Dirigent in
eigener Sache verfolgte."
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