Pierre de la Rue (1460-1518): Missa "Incessament"
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Sic Deus dilexit (Contrafractum-Motette über Incessament mon povre cueur lamente)
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Dicit Dominus: Ego cogito cogitationes pacis (Introitus)
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Missa Incessament (Messe) (Auszug)
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Kyrie
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Gloria
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Liberasti nos, Domine (Graduale)
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6
Qui posuit fines (Alleluia)
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Missa Incessament (Messe) (Auszug)
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Credo
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8
Offertorium: De profundis clamavi
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Missa Incessament (Messe) (Auszug)
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Sanctus
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Agnus Dei
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11
Amen dico vobis (Communio)
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12
Incessament mon povre cueur lamente (Chanson)
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Product Information
Unaufhörlich klagt mein armes Herz
Ein Lied über den Liebesschmerz bildet die Vorlage für die Messe Incessament von Pierre de la Rue, einem der letzten Meister der franko-flämischen Polyphonie. Solche Parodie-Kompositionen waren seit langem äußerst populär, die bekannten Melodien bildeten einen roten Faden, der die Besucher der Gottesdienste durch die langen Messfeiern und die sie begleitenden komplizierten Musikwerke führte. Die Gemeinde selbst nahm nämlich an den rituellen Feiern nicht teil, schweigend verfolgte sie das heilige Spektakel, das sich vor ihren Augen vollzog. Man „hörte die Messe“, wie ein auch heute noch bekannter Ausdruck es treffend beschrieb.
Luther, der für die evangelische Kirche eine stärkere Beteiligung der Gläubigen im Kirchenschiff vorsah, verfuhr ähnlich und wählte für seine Kirchenlieder gerne Melodien, die im Volk allgemein bekannt waren. Auch das war ein Teil seines reformatorischen Erfolgsrezepts, das er „dem Volke aufs Maul schauen“ nannte. Pierre de la Rue hingegen machte wie seine Vorgänger aus dem weltlichen Lied hochintellektuelle geistliche Musik, wie sie in Brüssel sehr geschätzt war, das damals unter Margarethe von Österreich eine kulturelle Blütezeit erlebte.
Rezensionen
"Hut ab, besser kann man es nicht machen." RONDO
Press comments
M. Stäbler in FonoForum 06 / 06: "Diese schlüssige
Rekonstruktion macht die musikalischen Bezüge für den
Hörer beispielhaft nachvollziehbar - und gibt uns einen
schönen Einblick in die kunstvoll gewobene, kanonisch
vernetzte Kontrapunktik eines großen
Renaissance-Komponisten, dessen gleichwohl sehr
organisch dahinströmende Klangsprache bei dem
exzellenten Ensemble Amarcord in den besten Kehlen ist."
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