Detailinformationen

+Halffter: Tiento del primer tono y batalla imperial für
Orchester
+Honegger: Symphonie Nr. 4

Tonformat: stereo & multichannel (Hybrid)
  • Künstler: Nun Mo Yang, Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck, Roman Brogli-Sacher
  • Label: Musicaphon, DDD, 2009
  • Bestellnummer: 4919969
  • Erscheinungstermin: 6.7.2011
  1. 1 Tiento del primer tono y batalla imperial para orquesta Start
  2. 2 Nachhall op. 70 (für mittlere Singstimme und Orchester) Start
  3. 3 Nachhall Start
  4. 4 Einsamkeit Start
  5. 5 Mein Herz Start
  6. 6 Veränderte Welt Start
  7. 7 Abendheimkehr Start
  8. 8 Auf eine holländische Landschaft Start
  9. 9 Stimme des Windes Start
  10. 10 Der falsche Freund Start
  11. 11 Niagara Start
  12. 12 Heimatklang Start
  13. 13 Der Kranich Start
  14. 14 O du Land Start
  15. 15 Sinfonie Nr. 4 "Deliciae Basiliensis" Start
  16. 16 1. Lento e misterioso - Allegro - Lento - Allegro molto tranquillo Start
  17. 17 2. Larghetto Start
  18. 18 3. Allegro - Adagio - Allegro Start

Produktinfo

Paul Sacher war als Dirigent und Mäzen eine herausragende Gestalt im kulturellen Leben seiner schweizerischen Heimat. Ein literarisches Denkmal setzte ihm noch zu Lebzeiten Thomas Mann im Roman „Doktor Faustus“, wo unter Paul Sacher als Dirigent eines „Schweizer Kammer-Orchesters“ Konzerte stattfinden – bezeichnenderweise mit zeitgenössischen Kompositionen und Alter Musik, den beiden musikalischen Hauptinteressen Sachers.

Als Sohn einer Schneiderin und eines Speditionsangestellten wuchs Sacher in vergleichsweise bescheidenen Verhältnissen in einer Basler Vorstadt auf – und wurde 1934 mit einem Schlag zum „reichsten Schweizer“, als er Maja Stehlin, die Witwe des Pharma-Industriellen Emanuel Hoffmann vom Hoffmann-LaRoche-Konzern, heiratete. Doch wer über Geld verfügt, so das Credo des neuen Milliardärs, „muss wissen, dass das geliehen ist, dass er etwas damit tun muss“. Mit geradezu fieberhaftem Eifer und mit bedingungsloser Großzügigkeit gab Paul Sacher seinen Reichtum an das Kulturleben seiner Heimat zurück. Dabei ging es jedoch um weit mehr als „nur“ die Anschaffung von Material und die faktische Bereicherung des Repertoires durch seine rund 200 Kompositionsaufträge. Paul Sacher wusste um den Wert einer mündigen Zuhörerschaft, die sich fordern lässt und sich Ausgrabungen unbekannter Altmeister ebenso öffnet wie zeitgenössischer Kunst. In nachhaltiger Aufbauarbeit u. a. mit seinem Basler Kammerorchester (gegründet 1926) gelang es ihm, sich auch ein neues Publikum heranzuziehen, das sich mit den Musikern und Künstlern als eingeschworene Gemeinschaft begriff – ein entschiedenes Auftreten gegen den Substanzverlust der Kultur, den auch Komponisten wie Halffter und Honegger anprangern.

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