Michael Haydn (1737-1806): Andromeda & Perseus
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Andromeda und Perseus (Oper in 2 Akten) (Gesamtaufnahme)
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1
Sinfonia (1. Akt)
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2
Sind dies, o Amor
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3
Liebe, sind das die Freuden
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Die Küste Äthiopiens
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Aber welch ein Schwarm
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6
Güt'ge Götter
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Da kommt Perseus
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Cefeo, ich eile hin
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Perseus ist der einzige
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Lebe, o Königstochter
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11
Tod, ja, war deine Losung
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Perseus und Andromeda
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Was soll ich beginnen
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Götter, ach
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Andromeda wünscht
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Ach, erhöre
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Ihr Vater Kepheus
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Soll mein Bruder
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Während Andromeda
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Ja, bei Dir
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1
Du hast mir, o König (2. Akt)
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2
Perseus ist am Ziel
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Geh Tyrann
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4
Phineus will
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5
Treuer Liebe
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Andromeda himmelt
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Seht Perseus
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8
Es nahen die Augenblicke
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9
In das allgemeine Glück
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Welch ein Lärmen
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Nach Phineus' Attentat
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12
Beglücken die Menschen
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13
Perseus und Andromeda
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Perseus hör auf
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Nun ist der Tag
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16
Freude schenket
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Product Information
Große Oper auf Sparflamme
1787 beging Hieronymus Colloredo, Fürsterzbischof von Salzburg und Primas von Deutschland, das 15jährige Jubiläum seines Salzburger Amtsantritts. Colloredo hatte 1772 einen heruntergewirtschafteten Staat übernommen, den er alsbald und mit unerbittlicher Strenge sanierte. Seine an Geiz grenzende Sparsamkeit wirkte sich auch auf die musikalische Ausgestaltung der Jubiläumsfeierlichkeiten aus: Eine Opera seria, passend zum festlichen Anlass, sollte es schon sein, kosten durfte sie aber nur wenig. So beauftragte der hochwürdigste Herr seinen Hofmusicus und Concertmeister Michael Haydn und den Hofkaplan Giambattista Varesco, der schon bei Mozarts Idomeneo 1781 für das Libretto verantwortlich gezeichnet hatte, mit der Festoper Andromeda e Perseo. Man musste mit ortsansässigem Personal auskommen – die Rolle des Perseus wurde dem auch von Vater und Sohn Mozart geschätzten Salzburger Sopranisten Francesco Ceccarelli übertragen, die Andromeda hat Haydn seiner Frau in die nicht mehr ganz geläufige Gurgel geschrieben.
Reinhard Goebel hat sich für die deutsche Version des Werkes entschieden, deren Text von unbekannter Hand in Michael Haydns Originalpartitur eingetragen wurde. So präsentiert sich das Werk unter Auslassung der ausufernden Secco-Rezitative, auch 220 Jahre nach seiner Uraufführung in einer Frische, die den bedrängenden Umständen seiner Entstehung Hohn spricht.
Press comments
klassik-heute. de 01 / 07: "Grundlage für die vorliegende
Einspielung ist eine deutsche Übersetzung der Oper, die
von unbekannter Hand in Haydns Originalpartitur
eingetragen wurde und die die antikische Handlung einem
deutschen Publikum von heute ein wenig näherrückt.
Verzichtet wurde auf die weitschweifigen Rezitative,
deren Inhalt hier durch einen Erzähler wiedergegeben
wird. Der Lauf des Stücks gewinnt dadurch merklich an
Tempo und Stringenz. Die durchweg junge Sängerbesetzung,
die ein sehr respektables Niveau auszeichnet, trägt
wesentlich dazu bei, dass diese Aufnahme zumal durch ihre
Frische und Spontaneität Wirkung entfaltet. Ein Verdienst
auch von Reinhard Goebels animierendem und befeuerndem
Dirigat, das demonstriert, das man auch mit einem
modernen Ensemble "alte Musik" wie neu erklingen lassen
kann."
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