Detailinformationen

+Egmont-Ouvertüre op. 84;Coriolan-Ouvertüre op. 62

Tonformat: stereo & multichannel (Hybrid)
  • Künstler: RSO Wien, Bertrand de Billy
  • Label: Oehms, DDD, 2006
  • Bestellnummer: 8017565
  • Erscheinungstermin: 16.2.2007

Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

  1. 1 1. Allegro con brio Start
  2. 2 2. Marcia funebre - Adagio assai Start
  3. 3 3. Scherzo: Allegro vivace Start
  4. 4 4. Finale: Allegro molto Start
  1. 5 Egmont op. 84 (Ouvertüre und Musik zu Goethes Trauerspiel) Start
  2. 6 Coriolan e-moll op. 62 (Ouvertüre) Start

Produktinfo

Exakte Umsetzung der Tempoanweisungen des Komponisten, also auch der bei Beethoven immer wieder in Frage gestellten Metronomangaben – für Bertrand de Billy eine wichtige interpretatorische Bedingung, und zwar nicht aus Pedanterie oder bloßem musikologischem Ehrgeiz, sondern weil nur so die wahren Form- und Gewichtsverhältnisse des Werks erhalten bleiben. Beim ersten Satz der dritten Sinfonie z. B. gerät bei der Wahl eines zu langsamen Tempos die gesamte Satzkonstrukt in Schieflage, was zu der willkürlichen Tradition führte, die von Beethoven geforderte Wiederholung der Exposition einfach wegzulassen. Bertrand de Billy dirigiert Beethovens »Eroica« – wir haben es hier mit dem Ergebnis intensiver Beschäftigung mit einem Notentext zu tun, der aufgrund seiner außerordentlichen Popularität oftmals wenig reflektiert zur Aufführung kommt. Bereits mit seiner Einspielung von Schuberts großer C-Dur-Sinfonie (OC 339), ebenfalls mit dem Radio-Symphonieorchester Wien, bewies de Billy, dass man auch heute noch mit einem modern besetzten Orchester Standardwerke der Klassik in neuer, exemplarischer Weise interpretieren kann. Ergänzt wird das aktuelle Album durch die beiden „Helden“-Ouvertüren Egmont und Coriolan.

Rezensionen


"Lange stand das Radio-Symphonieorchester Wien im Schatten der berühmten Philharmoniker. Unter Bertrand de Billy sorgt es für Furore." DIE ZEIT

"Das Ergebnis ist schlicht sensationell. … Die Musik atmet einen dramatischen Geist und eine Expressivität, die ihresgleichen suchen." DIE PRESSE

Pressestimmen

Schaufenster 01 / 07: "Nun hat das Wiener RSO unter seinem Chefdirigenten Bertrand de Billy Beethovens Dritte aufgenommen. Das Ergebnis ist schlicht sensationell. Beethovens Vorschriften - nicht nur in Sachen 'con brio' - sind ernstgenommen; und die Musik atmet einen dramatischen Geist und ein Espressivo, die ihresgleichen suchen." A. Csampai in FonoForum 05 / 07: "De Billy ist kein aufsässiger Historist, kein radikaler Antitraditionalist, sondern ein unverbrauchter Dramatiker. Seine Deutung der "Eroica" ist im besten Sinne "evolutionär" - sie fußt auf der Wiener Beethoven- Tradition und setzt sie unter Strom, lässt den Herzschlag wieder spüren, erneuert und vergegenwärtigt das utopische Potential."

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