Luciano Berio (1925-2003): Orchesterwerke
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Chemins I (aus Sequenza II) (für Harfe und Orchester) (1965)
Start
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2
Chemins IIb (für Orchester) (1970)
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3
Konzert für 2 Klaviere und Orchester (1972/73)
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4
Formazioni (für Orchester) (1986)
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Product Information
Lebenslange Klangsuche
Luciano Berio suchte Zeit seines Lebens nach neuen Klängen und neuen instrumentalen und orchestralen Ordnungsprinzipien. Seine Sequenzen für Soloinstrumente zählen dabei zu den Meilensteinen neuerer Musikliteratur; später entschloß sich Berio, einige dieser berüchtigt komplexen Solo-Werke orchestral zu bearbeiten: „Am besten kommentiert und analysiert man ein musikalisches Werk, indem man ein anderes schreibt und dafür Materialien des Originalwerks nimmt.“ In Chemins und Chemins IIb behandelt er die Sequenzen für Harfe bzw. Viola. Im Concerto für zwei Klaviere und Orchester fächert Berio das Beziehungsgeflecht der Instrumente des Orchesters mit den beiden Soloklavieren differenziert und episodenhaft auf. In seinen Formazioni, dem jüngsten Stück der CD, setzt Berio verschiedene „Formationen“ des Orchesters miteinander in Beziehung: Dabei durchbricht er die Aufstellung des klassischen Symphonieorchesters völlig und erreicht so aufregende, neue Klangmischungen.
Press comments
FonoForum 05 / 09: "Das "Concerto" für zwei Klaviere und
Orchester beginnt als verhaltenes Zwiegespräch, das sich
steigert. Erst ganz allmählich mischt sich das Orchester
ein, setzt dem Geschehen Glanzlichter auf. Es bleibt
episodisch. Selten setzt Berio auf die ganze Wucht des
Apparats. Ihm geht es um - diesmal von Bertrand de Billy
wunderbar geführte - Instrumentengruppen, die die
Klaviere anstacheln, ihrerseits nervöse Texturen setzen,
sich auch solistisch einmischen. All diese Stücke zeigen,
wie hellwach Berios Ohren waren."
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