Kraus’ Lebensdaten sind nahezu identisch mit denen Mozarts. Die Nachwelt hat ihn deshalb als »Odenwälder Mozart« bezeichnet. Doch das, was manchem Hörer als »Mozartisch« erscheinen mag, gehört meist zum musiksprachlichen Allgemeingut der Zeit, das Kraus mit Mozart und vielen anderen Komponisten teilte. In allen wesentlichen Aspekten seines Schaffens erweist Kraus sich als Komponist von großer Eigenständigkeit, was auch in seinen Streichquartetten hörbar wird.
Das Klang- und Interpretationsideal des Salagon Quartetts ist die durchsichtige, sprechende und farbenreiche Spielweise, die sich durch epochenadäquate Instrumente und die Beschäftigung mit der Historischen Aufführungspraxis in den letzten Jahrzehnten wieder entwickelt hat.
Pressestimmen
FonoForum 12 / 06: "Diese Originalität kosten die vier
erfahrenen Musikerinnen des erst jüngst gegründeten,
darmbesaiteten Salagon- Quartetts stilsicher und mit
hörbarem Engagement aus. Der nicht immer
"weggeschnittene" Überschwang bekommt dabei der
Einspielung und den Werken erstaunlich gut. Eine prima
Visitenkarte - für das Ensemble und (einmal mehr) für
Kraus."
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