Johann Sebastian Bach (1685-1750): Messen BWV 234 & 235
Messe A-dur Bwv 234
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1
Kyrie
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2
Gloria
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3
Domine Deus
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4
Qui tollis peccata mundi
Start
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5
Quoniam tu solus
Start
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6
Cum Sancto Spiritu
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Product Information
Nach einem ersten Album mit polyphonen Kostbarkeiten des franko-flämischen Komponisten Philippe
de Monte (Claves CD 50-2712) wagt sich das Ensemble Orlando Freiburg mit seinem Leiter Laurent
Gendre, zu diesem Anlass begleitet vom Basler Ensemble La Cetra, an den grossen Johann
Sebastian Bach und zwei seiner vier «kurzen Messen»: die Messen BWV 234 und 235. Wie Etienne
Barilier in seinem Einführungstext schreibt, kennt man weder ihre Bestimmung noch das genaue
Entstehungsdatum. Man weiss lediglich, dass sie zwischen 1735 und 1744 geschrieben wurden.
«Wenn sie noch heute häufig verkannt werden, dann deshalb, weil es sich nicht um eine Creatio ex
nihilo handelt. Fast alle Stücke daraus (das Kyrie, gefolgt von einem Gloria, das in fünf Teile
aufgegliedert ist) sind von Kantaten übernommen, die Bach zehn oder zwanzig Jahre früher, in den
Jahren 1723-1726, komponiert hatte. Es ist sogar möglich, dass die paar wenigen «Original»-Stücke
dieser Messen in Wirklichkeit gar keine sind, sondern aus inzwischen verloren gegangenen Kantaten
stammen.» Doch darauf soll es nicht ankommen! Das Genie des Thomaskantors aus Leipzig ist
lebendig, und diese Lutherischen Messen bewirken beim Zuhörer mit Sicherheit nicht den Eindruck
von simpler Wiederholung. «Dieselben Stücke in andere Tonarten transponiert, mit anderen
instrumentalen Klangfarben und anderen Worten, sind nicht mehr dieselben Stücke», wie Barilier
feststellt.
Press comments
FonoForum 03 / 10: "Da hat der große Thomaskantor nämlich
leider nur eine Sopranarie geschrieben. Jammerschade,
nachdem Miriam Feuersinger einem hier auf das Zarteste
die Trommelfelle gestreichelt hat. Mit ihrem ganz reinen,
aber keinesfalls farblosen Timbre und der vollkommen
mühelosen Höhe wirkt die junge Österreicherin wie ein
singender Engel, der in himmlischen Sphären schwebt. Das
kammermusikalisch besetzte Vokalensemble Orlando Fribourg
und das La Cetra Barockorchester Basel musizieren unter
Laurent Gendre sehr geschmeidig und mit schlankem Klang,
der dem historisierenden Duktus der Interpretation mit
ihrer sorgfältigen Phrasierung entspricht."
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