Jan Dismas Zelenka (1679-1745): Il serpente di bronzo (Oratorium)
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Zelenka wurde 1710 in der Dresdner Hofkapelle als Kontrabassist angestellt, studierte von 1716 bis 1719 beim kaiserlichen Hofkapellmeister Johann Joseph Fux in Wien, kehrte dann auf seine Position in Dresden zurück. Zunehmend übernahm er Kirchendienste anstelle des kränkelnden Kapellmeisters Heinichen und trat auch als Komponist hervor: 1730 lieferte er für die Karwoche sein Oratorium „Il serpente di bronzo“. In der Folgezeit leitete er im Wechsel mit dem neu ernannten Kapellmeister Johann Adolf Hasse und Ristori die Holkapelle; 1736 war er zum „Kirchen-Compositeur“ ernannt worden. Sein großartiges Spätwerk umfasst fünf Messen, zwei Lauretanische Litaneien und ein Miserere.
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Stereoplay 03 / 12: "Besonders eindringlich sind die Arie
Gottes (gesungen von Peter Kooij) und das Gebet des
Moses, dem der Tenor Jaroslav Brezina seine Stimme leiht.
Überhaupt sind die fünf Vokal-Partien und der Chor
exzellent besetzt, und das Ensemble Inegal musiziert
unter Adam Viktora auf höchstem Niveau der historischen
Aufführungspraxis."
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