• In Stile Italiano
  • CD i **;

Detailed Information

Bigaglia: Sonate a-moll für Blockflöte & Bc
+Bach: Sonatee BWV 527, 1020, 1031 für Blockflöte & Cembalo;
Aria variata alla maniera italiana BWV 989 für Cembalo
+Marcello: Sonate d-moll für Blockflöte & Bc

  • Artist: Stefano Bagliano, Christian Brembeck
  • Label: Musicaphon , DDD, 2010
  • Order number: 1365096
  • Release date: 21.9.2011

Sonate für Blockflöte und Basso continuo a-moll

  1. 1 1. Adagio Start
  2. 2 2. Allegro Start
  3. 3 3. Tempo di minuetto Start
  4. 4 4. Allegro Start

Sonate Für Violine Und Basso Continuo G-moll Bwv 1020 (für Flöte)

  1. 5 1. Allegro Start
  2. 6 2. Adagio Start
  3. 7 3. Allegro Start

Aria Variata Alla Maniera Italiana A-moll Bwv 989

  1. 8 Aria Start
  2. 9 Variation 1 Start
  3. 10 Variation 2 Start
  4. 11 Variation 3 Start
  5. 12 Variation 4 Start
  6. 13 Variation 5 Start
  7. 14 Variation 6 Start
  8. 15 Variation 7 Start
  9. 16 Variation 8 Start
  10. 17 Variation 9 Start
  11. 18 Variation 10 Start

Triosonate Für Orgel Nr. 3 D-moll Bwv 527 (für Blockflöte Und Cembalo)

  1. 19 1. Andante Start
  2. 20 2. Adagio e dolce Start
  3. 21 3. Vivace Start

Sonate für Blockflöte und Basso continuo d-moll op. 2 Nr. 11

  1. 22 1. Adagio Start
  2. 23 2. Allegro Start
  3. 24 3. Largo Start
  4. 25 4. Allegro Start

Sonate Für Flöte Und Cembalo Es-dur Bwv 1031

  1. 26 1. Allegro moderato Start
  2. 27 2. Siciliano Start
  3. 28 3. Allegro Start

Product Information

Es ist immer ein spannendes und lohnendes Unterfangen, gewisse Kompositionen von Johann Sebastian Bach mit entsprechenden Werken seiner Zeitgenossen in Vergleich zu setzen.

Der junge Bach hatte in seiner Weimarer Zeit (1708-1717) erstmals Gelegenheit, intensiv die neuesten italienischen Concerti der Zeit zu studieren; der ihm freundschaftlich verbundene Herzog Johann Ernst von Sachsen-Weimar (Bruder des regierenden Herzogs und Schüler Bachs) und der ebenfalls mit ihm befreundete Stadtorganist Johann Gottfried Walther machten ihn mit einer größeren Zahl dieser Werke bekannt. Bach wäre nicht er selbst, wenn er die hieraus gewonnenen Erkenntnisse und Anregungen nicht sogleich in seinen eigenen Arbeiten angewandt hätte. Zuerst einmal ist es die formale Anlage des italienischen Instrumentalkonzertes, die für Bachs eigenes Schaffen von großem Interesse war. Die dreiteilige Satzfolge (schnell - langsam - schnell) findet man in praktisch allen Solokonzerten des Meisters wieder, außerdem in den meisten seiner Kammermusiksonaten. Hier stößt man immer wieder auf Entsprechungen zu ähnlichen Werken Antonio Vivaldis in der Behandlung der Solostimmen und der Tutti-Abschnitte, auch die Anlage vieler langsamer Sätze bezieht sich auf das italienische Vorbild. Johann Sebastian Bach geht aber über die erwähnten Muster hinaus und entwickelt die Binnenstrukturen weiter – im Gegensatz zu den eher „intuitiven“ Italienern zunehmend auf eine „rationale“ Art: die Ausarbeitung der Ecksätze in Rondoform unter weitgehender Einbindung der Fugato- oder Fugenform stellt eine weitgehende Weiterentwicklung und Verdichtung dar.

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